Street Outlaws: The List – im Test (PS4)

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Wer sich durch die weniger ­prominenten Kanäle der TV-Landschaft zappt, landet unter Umständen auf dem ­Discovery ­Channel, der wie viele andere Sender Reality-Dokus runternudelt. Eine davon heißt Street Outlaws und dreht sich um eine Gruppe crazy-cooler Typen, die illegale Drag­race-Duelle abhalten – das ist offenbar so beliebt beim Publikum, dass es die Serie seit 2013 bereits auf über 100 Folgen gebracht hat und nun auch eine Videospielumsetzung existiert.

Street Outlaws: The List gibt sich Mühe, seine Vorlage zu würdigen: Die Hauptfiguren geben regelmäßig aus dem Off Kommentare ab und das Drumherum ist detailverliebt. So könnt Ihr Eure Boliden tunen und optisch pimpen, und bevor es zum eigentlichen Duell kommt, stehen stets Rituale an: Wärmt mit einem Burnout die Reifen an und postiert Euch an der Startlinie – das ist anfangs originell, kann aber nicht übersprungen werden und wird auf Dauer nervig. Die Rennen selbst sind simple Drag-Angelegenheiten, bei denen Ihr aber nicht nur schaltet, sondern auch die Spur halten müsst, was bei PS-starken Autos immer schwerer wird und ruck, zuck zur Disqualifikation führen kann. Damit das Geschehen nicht zu monoton wird, tretet Ihr zwischendurch zu einer von drei Fahrprüfungen auf abgesperrtem Gelände an, bei der Ihr unter Zeitdruck Checkpoints passiert oder Barrikaden zertrümmert. Doch auch das langweilt schnell. Technisch ist Genügsamkeit angesagt: Hier durften die gleichen Leute ans Werk, die letztes Jahr das gruselige Super Street (31% Spielspaß in M! 11/18) zu verantworten hatten – entsprechend fällt die Grafikqualität sehr nüchtern aus.

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