Super Hockey – im Klassik-Test (SNES)

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Vor einem Jahr noch konnten Super Nintendo-Besitzer beim Gedanken ans Thema Eishockey allenfalls verzweifelt in den Modulschacht weinen. Dabei ist diese rasante Sportart für eine Videospiel-Simulation wie geschaffen: Ständige Torszenen und Action durch hohes Tempo, Fouls, Strafzeiten und Spielerwechsel zwischen den Angriffsreihen sorgen für Abwechslung. Mittlerweile habt Ihr reichlich Gelegenheiten, den Nachholbedarf zu stillen. Accolades Brett Hull Hockey besticht durch schnittige Grafik und Sprachausgabe. Electronic Arts legte jüngst mit NHL ´94 ein spielerisch besonders ausgereiftes Modul vor. Nintendo höchstpersönlich möchte sich jetzt auch ein Stück vom Kuchen abschneiden. Anfang April erscheint die deutsche Version des US-Moduls “Stanley Cup”, die hierzulande den neuen Namen Super Hockey verpaßt bekommt.

Augenfälligstes Merkmal ist das weidliche Ausnutzen des 3-D-Talents, mit dem die Super Nintendo-Hardware ausgestattet wurde. Die Kamera fährt immer hinter dem Spieler her, der in Scheibenbesitz ist. Wechselt der Puck zu einem Gegner, gibt es einen stufenlosen 180-Grad-Schwenk. Dabei ist es gar nicht leicht, die Position eines perspektivisch verkleinerten Mitspielers am oberen Bildrand abzuschätzen: Ist er anspielbar oder gut gedeckt? Als Hilfestellung tauchen kleine Kringelchen über den Spielfiguren auf, die deren Position (Verteidiger oder Stürmer) und die Zuspielbereitschaft signalisieren.

Das Joypad wurde gründlich mit verschiedenen Techniken belegt. In der Offensive habt Ihr die Wahl zwischen drei Schußarten der vierte Feuerknopf dient zum Passen. Wird verteidigt, könnt Ihr auf den Spieler Eures Teams umschalten, der dem Puck-führenden Gegner am nächsten steht. Vom Zwei-Linien-Paß bis zum Penalty beherrscht das Programm alle Eishockey-Essentials. Neben einzelnen Freundschaftsspielen (drei Schwierigkeitsgrade) gibt es einen ausgewachsenen Ligamodus: In einer 84 Spieltage langen Saison qualifiziert Ihr Euch für das Play Off um den Stanley Cup. Vorrundenspiele könnt Ihr per “Skip” auslassen das Programm berechnet dann das Resultat. Dank Batteriespeicher merkt sich das Modul die Statistiken für Eure Spieler. Leider werden die Akteure nicht namentlich genannt.

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out
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
out

Das ist mir jetzt auch nicht bekannt. Hatte allerdings die Basketball Variante davon mit dem Namen “”Super Dunkshot”” vom selben Entwickler. Fand ich durchnittlich. Konnte man mal zocken, musste man aber nicht unbedingt.

FK4life
I, MANIAC
Profi (Level 1)
FK4life

Noch nie von gehört, total an mir vorbeigegangen