
Meinung
Thomas Nickel meint: Was für ein herrlicher, großartiger Kitsch! Heißblütige Hitzköpfe, selbstlose Polizei-Roboter, die ihr Herz entdecken, und rosahaarige Mädchen, die Kaijus basteln – Super Robot Wars 30 bietet die volle Anime-Dröhnung. Kennt Ihr ein paar der Vorlagen, seid Ihr im siebten Mecha-Himmel. Aber auch Neulinge werden gekonnt abgeholt, optionale Erklärungen zu Figuren und Plotlines lassen keine Fragen offen. Dabei lassen Standbild-Dialoge und sparsam modellierte Iso-Schlachtfelder Super Robot Wars 30 zunächst etwas spartanisch wirken. Doch das storylastige Strategiespiel hat es in sich. Die Kämpfe werden zunehmend komplexer und die Robo-Optimierung motiviert stetig. Im Vergleich zum Vorgänger Super Robot Wars T legt die aktuelle Episode qualitativ gehörig zu, vor allem die dramatisch bessere Lokalisation trägt dazu einen großen Teil bei. Wer sich im großen Kosmos der Mecha-Animes auskennt, der wird hier viele Aha-Momente erleben; aber auch wer nur rudimentäre Kenntnisse mitbringt, wird schnell sein Herz für die riesigen Blechbüchsen entdecken.









Hatte versucht SRW Moondwellers auf PS4 zu spielen.Es war ein Alptraum.Die Story um überhaupt irgendwas zu verstehen muß man Tonnen von pseudogermanische Begriffe im spieleigenen Lexikon nachschlagen,ständig platzen neue Freunde Feinde aus Vorgängern ins Spiel.Die humorbefreite Googletranslatorübersetzung.Der Strategiepart von einem Eck zum anderen mit dem ganzen Mechtross.Pfffff
Hab die Reihe schon länger beobachtet und bei diesem Ableger einfach mal einen Kauf gewagt. Sehr sympathischer Titel, in dem sehr viel Spielspaß steckt.