
Meinung & Wertung
Simon Biedermann meint: Durchgespült: Eigentlich war ich ja der Annahme, dass Japan aus Inseln besteht und damit der Weg zum Meer nicht allzu weit ist. Wenn man sich aber die Optik von Surfing H3O ansieht, glaubt man, die Entwickler lebten eremitisch auf dem Fujiyama. Trotz kleiner Spielereien wie Schaumkronen oder Spiegelungen gleichen die Wellen brüchigen Häuserwänden; komplexe Wasserberechnungen und ansehnliche Surf-Animationen entfallen komplett. Zudem hätte ASCII mehr Wert auf das Tricksystem legen sollen: Oft ist nur schwer einzuschätzen, wo der richtige Absprungpunkt liegt – auf höherem Level eine ‘Game Over’- und Frust-Garantie. Nur wer nicht auf Neversofts kommendes Kelly Slater Pro Surfing warten will, kann sich mal probehalber aufs Brett stellen.
Uninspiriertes Wellenreiten mit frustigem Tricksystem und schwächlicher Präsentation.
| Singleplayer | ![]() | 51 |
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