Taiko No Tatsujin: Drum Session! – im Import-Test (PS4)

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13 Jahre ist es her, dass ­Bandai Namco seiner launigen Videospieltrommelei Taiko No Tatsujin die bis dato einzige Chance im Westen gab: Anno 2004 erschien Taiko Drum Master für die PS2 in den USA und wurde dafür sogar mit westlichen Songs bestückt – ob das angesichts der skurrilen Marke eine sinnvolle Idee war, sei dahingestellt. Seitdem schaute der Rest der Welt in die Röhre, während in Japan sowohl in der Spielhalle als auch für alle möglichen Konsolen und Handhelds fröhlich Fortsetzungen folgten. Von denen war lediglich der Vita-Ableger ohne Regionalcode-Frust zugänglich, versteckte aber dafür den inte­ressantesten Spielmodus hinter einer Sprachbarriere. Umso erfreulicher ist der Sinneswandel beim just erschienenen Taiko No Tatsujin: Drum Session! für PS4, das komplett mit englischen Texten versehen wurde – allerdings wartet dafür an anderer Stelle ein Sparprogramm.

Für Uneingeweihte hier eine kurze Erklärung des Spielkonzepts: Passend zum gewählten Song rauschen auf dem Bildschirm bunte Gesichter in zwei Farben heran, die Ihr zum passenden Zeitpunkt mit Joypad oder ”Tatacon”-Trommel treffen sollt: Bei den roten ”Don”-Symbolen haut Ihr auf das Fell der Trommel, die blauen ”Kat”-Kreise stehen für den Rand – das war es auch schon, sieht man von ein paar Kurzeinlagen mit Trommelwirbel oder gleichzeitigen Treffern ab. Das macht ordentlich Laune, sofern Euch die mitgelieferte Musik behagt: Über 70 flotte und meist quirlige Songs aus Japans Pop-, Anime- oder Spielewelt finden sich dort, von denen Ihr – von wenigen Ausnahmen abgesehen – kaum etwas kennen dürftet. Gespart wurde leider bei den Spielmodi: Neben dem Einzelspiel, wo sich bei ausgewählten Stücken Gaststars wie Pac-Man, Hatsune Miku oder Heihachi blicken lassen, könnt Ihr lediglich trainieren oder gegen die aufgezeichneten Leistungen anderer Spieler antreten (um Euch in einer Online-Rangliste zu verbessern). Das Freischalten von Verzierungen für Euren Avatar durch das Erfüllen vorgegebener Leistungen ist nur für ausgemachte Sammlernaturen interessant. Langfristig motivierende Alternativen wie der Abenteuer-Modus der Vita-Episode finden sich bei ”Drum Ses­sion!“ leider nicht. us

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Tokyo_shinjuu
I, MANIAC
Maniac (Mark III)

Hab einen der Automaten mal gespielt, machte schon Laune. Wenn der Preis stimmt kommt die PS4 Fassung beim nächsten Japan Trip ins Körbchen.