Taito Milestones 2 – im Test (Switch)

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Mit der ersten Sammlung bekleckerten sich Kult-Entwickler Taito und Publisher ININ nicht gerade mit Ruhm – die ausgesprochen karge Sammlung brachte es in der M! 05/22 auf durchaus noch wohlwollende 37 Spielspaßpunkte. Da ist der zweite Teil der Taito-Meilensteine schon ein ganzes Stück besser bestückt. Das komplett extra-, info- und ­bonusfreie Drumherum enttäuscht zwar immer noch, dafür fällt die Spieleauswahl aber ungleich interessanter aus: Selbst die eher gurkigen Einträge haben hier einen gewissen Charme.

Schon die Titel aus den 1980ern sind interessant und die Mischung aus Plattformern, Shootern und Prüglern bietet ein angenehmes Maß an Abwechslung. Darius II ist in der seltenen Drei-Screen-Variante enthalten, Metal Black ist ein Baller-Geheimtipp und Liquid Kids wirkt wie eine konsequente Weiterentwicklung von Single-Screen-Klassikern wie Bubble Bobble. Besonderes Augenmerk wollen wir aber auf den herrlich kruden Klopper Dino Rex lenken: Ungelenk animierte Riesendinos beharken sich in der Urzeit-Arena. Von einem klassisch ”guten” Spiel ist Dino Rex gute 65 Millionen Jahre weit entfernt, in geselliger Runde bietet das außerhalb dieser Sammlung bisher nicht erhältliche Urvieh-Beat’em-Up aber Trash-Vergnügen, wie man es sich schöner kaum wünschen könnte.

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