Tekken 4 – im Klassik-Test (PS2)

0
4863
Zurück
Nächste

Seite 3

Wer zwischen hochkonzentriertem Joypad-Fummeln seinen Blick schweifen lässt, bekommt einiges geboten. Die Arenen sind abwechslungsreich gehalten und bieten von weitläufigen Urwald­lichtungen bis zu engen Kellerlöchern die verschiedensten Szenarien. Mal prügelt Ihr Euch über das Rollfeld eines Flugplatzes, mal gibt’s auf dem Dach eines Wolkenkrat­zers ordentlich Dresche. Der Endkampf findet sogar in einem ‘Ultimate Fight’-ähnlichen Drahtkäfig statt. Details wie ein herumfliegender Hubschrauber, spiegelnde Wasser­oberflächen oder die wallende Kleidung einiger Charaktere runden den ordentlichen grafischen Ein­druck ab. Das Ganze läuft dank 60-Hertz-Modus ohne Geschwindigkeits­verlust zur Japan-Version, Besitzer von High-End-Fern­sehern freuen sich besonders über den zusätzlichen Progressive-Scan-Modus.

Neben dem Auge wird auch die hungrige Zockerseele befriedigt. Das simple Haudrauf-Prinzip ist nämlich in diverse Spielmodi verpackt. Bei Interesse könnt Ihr in der Story-Variante den Ge­schich­ten der unterschiedlichen Helden und Schurken folgen, wobei Euch gezeichnete Standbilder und schicke Ren­der­filmchen mit deutschen Untertiteln unterhalten. Der Arcade-Modus eignet sich für Prügel-Puristen, echte Heraus­forderun­gen findet Ihr bei Time Attack oder Survival: Hier beendet Ihr das Tur­nier entweder möglichst schnell oder wehrt Euch gegen eine endlose Horde von Gegnern, wobei eine einzige Nie­der­lage schon das Aus bedeutet. Ein Team Battle erlaubt das Auf­stellen von Gruppen mit bis zu acht Fightern, die sich nacheinander auf die Matte schi­cken, bis eine Mannschaft komplett besiegt ist. Diese Variante könnt Ihr auch mit einem menschlichen Mitspieler durchzocken, wenn Ihr diesen nicht gerade im Versus-Modus gründlich vertrimmt.

Als besonderen Lecker­bissen gibt’s die aus Teil 3 bekannte ‘Force’-Variante, die diesmal extra-schicke 3D-Szenarien bietet und Euch im Final Fight-Stil mit Horden von tumbem Faustfutter konfrontiert. Wer sich erfolgreich durch die vier Levels des ‘Force’-Modus kämpft, wird mit dem Hon-Maru-Dojo belohnt und kann fortan auch vor diesem Hinter­grund antreten. Ist Euch das alles zu viel des Guten, trainiert Ihr im vorbildlichen Practice-Modus die Manöver Eures Lieb­lingskämpfers, gedächtnisschwache Spie­ler können jederzeit im Pause-Menü die Tastenkombina­tionen ihres Recken nachblättern.

Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen