Tempest X3 – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Christian Blendl meint: Die Neuerungen zu Tempest 2000 auf dem Atari Jaguar beschränken sich auf grafische Kosmetik. Das klassische Spieldesign ist nach wie vor für stundenlange Sessions geeignet. Mit HiFi-Equipment, großem Fernseher und der Kameraeinstellung ”Wild” dreht Ihr dann völlig ab: Im Rausch der Effekte spielt Ihr nur mit intuitiven Reaktionen. Wie beim Oldie Robotron: 2084 seid Ihr wie im Rausch, aus dem Ihr nur beim Verlust eines Lebens unsanft herausgerissen werdet. Leider ist der Zweispieler-Modus mißlungen: Zum einen sind die Röhren zu klein, um etwas erkennen zu können, zum anderen wird die Action schnell zu chaotisch. Als Wermutstropfen bleibt die teils eingeschränkte Übersicht bei zu psychede­lischem Effektzauber zu vermelden: Manchmal erkennt Ihr trotz bestechend flüssiger Grafik einfach nicht mehr, was abgeht. Trotzdem: Tempest X3 ist die bisher beste Neuauflage des Klassikers.

Infernalisches Fast-Action-Effektgetöse, das mit bewährtem Spielkonzept und flotter Musik lange motiviert.

Singleplayer73
Multiplayer
Grafik
Sound
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frankinc
20. November 2018 16:54

Seit kurzem ists nicht mehr die beste Neuauflage, hab mir grad in den USA Tempest4000 als Disc besorgt, toll 🙂