
| Spiel: | Teslagrad |
| Publisher: | Rain Games |
| Developer: | Rain Games |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | Wii U |
| Erhältlich für: | Wii U |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 11 / 2014 |
Mehr Indie als Teslagrad geht kaum, feiert die Rätsel-Platformer-Mischung doch fast all das, was gerne mit dem Label Indie verbunden wird: Die Geschichte wird ohne Worte erzählt. Der kleine Held hat keine echten Waffen und kann sich nur auf seinen Grips verlassen. Immer wieder werden gelungen frühere Indie-Hits und Klassiker aus der 8-Bit-Zeit zitiert. Der verwinkelte Aufbau der Welt erinnert an Metroid. Und grafisch werden gedeckte Farben, viel Parallax-Scrolling sowie toll animierte Sprites geboten. Nach dem großartigen Auftakt mit einer spektakulären Verfolgungsjagd findet Ihr Euch in einem riesigen Gemäuer voller Elektromagnete und anderer seltsamer Apparate wieder. Bald erhaltet Ihr die Möglichkeit, diese zu manipulieren und löst nicht nur teils sehr knifflige Rätsel, Ihr besiegt auch ein paar eisenharte Bossgegner.
Die Elektromagnete gibt es in rot und blau je nachdem stoßen sie sich ab oder ziehen sich an. Indem Ihr die Farbe und damit die Polarität ändert, öffnet Ihr Türen, erschafft Wege oder räumt Gefahren aus dem Weg.
Im Verlauf des Abenteuers erlernt Ihr weitere Talente, zum Glück lässt Euch Teslagrad für jede neue Fähigkeit viel Freiheit zum Experimentieren. Überhaupt werdet Ihr kaum an die Hand genommen, mehr als ein paar einfache grafische Hinweistafeln zu Euren Talenten gibt es nicht.
Zudem ist der Schwierigkeitsgrad nicht von schlechten Eltern: Ein Treffer und Euer kleiner Held ist sofort tot. Doch zum Glück gibt es unendlich viele Leben und Ihr könnt direkt wieder am Eingang des aktuellen Raums weiterspielen.
Thomas Nickel meint: Unsere nordeuropäischen Nachbarn haben ein Faible für schwermütig präsentierte Rätselkost, schlägt Teslagrad doch in die gleiche Kerbe etwa Limbo und Pid. Auch hier dominieren knifflige Physik-Rätsel und der Tod ist Euer ständiger Begleiter. Vor allem die Bosse werden Euch viele Nerven kosten, schließlich müsst Ihr oft nicht nur die richtige Herangehensweise ausknobeln, sondern auch pixelgenaue Pad-Akrobatik leisten, um mit ihnen fertig zu werden. Bei wenig frustgestählten Zeitgenossen können da Controller durchs Zimmer fliegen. Wer sich davon nicht schrecken lässt und mit den oben genannten Genrekollegen Spaß hatte, kommt an Teslagrad nicht vorbei.
Rätsellastiges, sehr kniffliges Action-Adventure.
| Singleplayer | ![]() | 8 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |













also technisch gesehen ist das Game wirklich Top! Aber der Schwierigkeitsgrad ist schon an der Schmerzgrenze … keine Ahnung ob ich es je durchspielen werde – Gameplay/Steuerung und Technik sind genial keine Frage – aber ich bin nicht wirklich frustresistent 😀
Ich auch nicht DudelJack, da aber die Checkpoints gut verteilt sind, hält sich der Frust in Grenzen. Wie schon geschrieben wurde: es hat was von Limbo. Man muss es nur öfter versuchen. Trial and Error ist schon drin.
SchadeDas klingt eigentlich alles sehr verlockend, ich bin jedoch so gar nicht Frustresistent.