
Meinung
Philipp G. meint: Im Vergleich zu Until Dawn kommt mir der Ausflug auf die Medan wie ein (kleiner) Rückschritt vor. Das liegt an der teils nicht so flüssig laufenden Technik, aber auch an der Vorhersehbarkeit der Schockmomente. Fast immer, wenn ich eine Leiche oder verdächtige Stelle genauer untersuchen muss, will mich das Spiel mit einer ruckartigen Bewegung oder einem unerwarteten Geräusch auf die Probe stellen. Das heißt nicht, dass man nicht doch zuweilen erschrickt, aber weniger wäre manchmal mehr gewesen. Die vorgegebenen Kamerawinkel erschweren mit zuweilen die Orientierung – gerade in engen Schiffskorridoren musste ich mich bei so manchem Abschnittswechsel erst neu zurechtfinden. Davon abgesehen ist Man of Medan ein kurzweiliger Zeitvertreib, der vor allem diejenigen anspricht, die sich lieber von einer Geschichte treiben lassen und mit gelegentlichen Interaktionsmöglichkeiten begnügen. Angesichts des günstigen Preises kann man dem Gruselschiff ruhig einen Besuch abstatten.









Uff. Der erste Charakter ist gestern gestorben. Schlimmer ist aber: Am Anfang Puppengesichter der Figuren aus zwei Meter Entfernung, dann Nachploppen der Texturen, wodurch sie realistisch aussehen, das bleibt so fast bis zum Schiff. Dort dann vorwiegend auf Gegenständen, wie Mauern, Särgen… Ruckelnde Übergänge, schlecht gemasterter Sound, gerade bei Conrad. Manchmal nicht zu verstehen, als ob er hinter einer Wand steht. Zweimal furchtelige Clippingarme im eigenen Köper. Sound, der weiterlief.
Ok, richtig super sind die Sachen wie bei Insidious: Da steht jemand plötzlich neben der Figur, bevor sie den Raum verlässt, beim Zurückkehren weg, oder ein Mann mit Hut in einer Szene. Viel mehr Schockmomente. Perfekte Kamerafahrten, gute Ausleuchtung. Für Couch Coop Adventures die neue Referenz.
Im PSN gibt es übrigens eine Demo, falls wer mal Lust hat.
In “Until Dawn” war ich trotz bestem Willen mehr Sterbebegleiter als Lebensretter, im Südpazifik lasse ich es ebenfalls gerne auf ein paar Versuche ankommen und werde es gegebenenfalls darauf anlegen die kleinen Racker über die Klinge springen zu lassen… gegen Ende des Jahres wenn es der bereits angekündigte “Curator´s Cut” (Neue Perspektiven, Entscheidungen, Szenen…) auf Disc schafft.
Hoffentlich spielt die Technik nicht Sensenmann, freue mich auf euphorische und verzweifelte US-Teenies und selbstverständlich auch auf den Stress auf der Couch…
“Das liegt an der teils nicht so flüssig laufenden Technik,” Wird zumindest erwähnt, hier wäre die getestete Plattform interessant (hab den Test nicht gelesen, mach ich im Heft). Schön, dass wir bei Konsolen inzwischen PC-artige Situationen haben (auf PS4Pro 10 Frames schneller als auf der Xbox X, dafür ist da die Kantenglättung besser, auf den Low-End-Modellen kaum spielbar…)
Ausleihen oder warten als Game Pass kann ja machen.
@ghostdog83 Entweder es wird die Version Unterschiede als Update auf Website oder im Heft.
Kommt auch noch ein Test zu Control?
Darum würde ich gerne wissen, welche Konsolenmodelle zum Einsatz kamen.
In dem test hier wirds gar nicht erwähnt. Wenn es so schlimm laut gamepro wäre/ist verstehe ich nicht warum es hier nicht erläutert wird.
Aber ich glaube ich warte wenn es komplett ist.
Glaub stattdessen schnapp ich mir morgen Control.
bei gamepro wirds von 65% auf 50% abgewertet weils teils so heftig ruckelt dass man die quick time events versemmelt.
Bei Control hat die Basis PS4 bei Kämpfen mit starken Physikanteil massive Bildrateneinbrüche. Die M! könnte hier wie da bei Möglichkeit auf die Unterschiede genauer eingehen – bei einer Kaufberatung sollte das ein Muss sein.
Traditionelle Kamerawinkel, trashige Teenie-Figuren und jede menge Jumpscares.
Klingt doch super, ich freu mich drauf ^-^
Kostet immerhin nur 30 Euro zum Start.
Werde morgen oder Freitag mal zu Saturn fahren und das oder control einpacken.
Hat seine Berechtigung
Wenn tonnenweise Open World Spiele den Markt fluten dann von mir aus auch diese Games
Für meinen Geschmack aber etwas mager
Until Dawn hatte auch bei Erscheinen FPS Schwankungen (20-40 fps).
Gerade die Schockmomente waren in Until Dawn kaum verhanden. Ich glaube zweimal haben wir uns erschrocken. Wenns davon mehr gibt, immer her damit. Was SpielerINNEN immer wieder erzählen: Damals, bei uns im Keller, am Computer, da gabs dieses Phantasmagoria. Das scheint das volle Frauenhorrorspiel gewesen zu sein. DAS müssen die Entwickler einfangen. Was auch immer es ist.
Fand until dawn eigentlich ganz gut. Glaub ich werd’s mir gönnen.
Ich mag die art spiele, auch Erica werd ich mir mal anschauen.
Edit.: Bei 4players bekommt dass spiel 77% und bei gamepro wirds von 65% auf 50% abgewertet weils teils so heftig ruckelt dass man die quick time events versemmelt.
Manche spieletests liebe ich, manchmal ist man danach mehr verwirrt als das es einem geholfen hat.