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Je nach Beruf könnt Ihr Euch auch Gilden anschließen: Diese Gewerkschaften für Krieger, Alchemisten und Magier versorgen Euch mit Missionen und geben kostenpflichtigen Talent-Unterricht. Allerdings seid Ihr auch an Regeln gebunden, Krieger dürfen z.B. nicht stehlen oder gar Mitglied der Diebesgilde sein. Ein bisschen Mogeln ist aber drin: Wenn gerade keiner hinsieht, könnt Ihr schon mal einen schnellen Griff wagen. Werdet Ihr aber ertappt, fliegt Ihr aus der Gilde oder müsst zumindest Wiedergutmachung leisten. Euren Lebensunterhalt bestreitet Ihr mit dem Verkauf von Schätzen und dem Missionshonorar – spart also fleißig auf neue Rüstungen, Waffen und Unterricht.
Morrowind ist eines der wenigen Spiele, in dem Ihr Euch richtig heimisch fühlt: Nach dem ersten Mordauftrag steht endlich ein Haus frei, dass Ihr sofort bezieht. Dank der detaillierten 3D-Grafik könnt Ihr Euer Heim je nach Geschmack einrichten, die Tische und Regale mit Kerzen sowie Edelsteinen schmücken und eine gute Lektüre aufs Nachtkästchen legen – eifriges Lesen macht auch in Morrowind schlau. Auf Euren Raub- und Erkundungsgängen werdet Ihr auch einige Schätze finden, die Ihr besser lagert statt sie zu verkaufen: Magische Kristalle lassen sich mit entsprechendem Budget in Waffen und Rüstungen einsetzen – eine nicht zu verachtende Bonusschlagkraft!
Den mächtigen Morrowind–Kontinent, seine vielen Inseln, Dörfer und Kerker erforscht Ihr komplett zu Fuß. Nur in den großen Städten finden sich Reittierverleih und Gildenmitglieder, die Euch für Geld an andere Orte befördern. Den Hauptteil des Abenteuers seid Ihr mit dem Erkunden von Schluchten, Gebirgen und Mooren beschäftigt, dabei greifen Euch allerlei Zombies, Skelette oder Ungeheuer an: Ihr bekämpft sie in Echtzeit, Euer Held kann horizontal und vertikal schlagen, stechen und zaubern. Je nach Block-Fertigkeit setzt Eure Figur den Schild automatisch ein oder weicht einem Angriff aus.
Den eigentlichen Spielwitz machen aber die zwischenmenschlichen Kontakte aus: Für Eure Heldentaten erntet Ihr Ruhm und Ehre, die tausend Protagonisten empfangen Euch mit fortschreitendem Spiel immer herzlicher – Ihr entwickelt sogar Freundschaften.
Oder genießt Ihr lieber das raue Banditenleben? Kein Problem, die Wachen werden Euch jagen, Ihr werdet in Räuberhöhlen hausen und der Pöbel erstarrt vor Furcht, wenn Ihr durch die Straßen zieht.









Kumpel hat das Ding gesuchtet (160+ Stunden), ich hab keine halbe Stunde durchgehalten. Westliche RPGs sind einfach nicht meins…
Auf dem PC gespielt, gemoddet bis zum Gehtnichtmehr und aus Versehen auch ein für die Hauptquest relevantes Dokument weggeworfen. ^^
Durchgespielt hab ich es deswegen am Ende nie.
Verseuchte Schwert?Was war da?
Ich hatte das Problem mit zuviel herumliegenden Gegnern die das Spiel abstürzen lassen,erst spät mit mitbekommen.
Schade daß ich nicht gleich die CE gezockt habe.Dort ist der Bug nicht und Speicherstände lassen sich obwohl es gehen solllte nicht übertragen.DLCs ade
Morrowind war mein Kaufgrund für die Xbox. Trotz elender Ladezeiten und fieser bugs( das verseuchte Schwert, Spielstand ade…) hab ich es monatelang gezockt. Morrowind war für mich persönlich der gamechanger im open world bereich… und nicht GTA3.
@dmhvader
War bei mir mit den Kumpels genau so.
Nachdem ich das erste Mal Morrowind im Freundeskreis vorführte, mussten sich plötzlich alle eine Xbox zulegen. 😉
Das Spiel und dieser Test motivierten mich Anfang 2003 zum Kauf des Spiels samt erster Xbox. Zwei weitere Kumpels zogen nach, nachdem sie Morrowind begeistert bei mir angezockt hatten.
Ich hab es im Gegensatz zu Oblivion und Skyrim nie durchgezockt, weil ich damals lieber anarchistisch unterwegs war und nicht wirklich oft Missionen konkret verfolgt habe, sondern nur, wenn es unbedingt sein musste. Mein Magier war zuletzt immerhin so mächtig, dass ich per Zaubersprung kilometerweit über die Map schweben konnte und sich das Spiel dadurch oft aufgehangen hat, Lol. Mein Ziel, so überlegen zu werden, dass mir niemand mehr das Wasser reichen konnte, hatte ich zudem mehr als erreicht – ich konnte problemlos ganze Ortschaften entvölkern, was ich ab und zu auch tat und dann kaum noch Händler übrig waren, Lol.
Nach 2 durchsuchteten Monaten holte ich mir dann auch Halo und andere Games und Morrowind verschwand erstmal im Regal. Eigentlich müsste ich da noch mal ran und es endlich durchzocken – Konsole, Spiel und Spielstände habe ich ja noch. Mal schauen…aber viele NPCs sind halt …äh… tot, naja…
Ein großartiges Spiel und ein Meilenstein.
Hatte es mit der 360 nachgeholt.War eines der letzten Spiele die man abwärtskompatibel gemacht hatte.Der Zauber den ich 2006 mit Oblivion hatte,war natürlich nicht da aber im Grunde fand ich es spielerisch besser weil die Gegner nicht mitleveln. Hach,warum habe ich mir damals keine XBox gekauft und stattdessen die Zeit mit den langweiligen JRPGs verbracht.
Da ich nie PC Spieler war, gehörte Morrowind für mich damals zu den beeindruckendsten Titeln überhaupt.