The Elder Scrolls Online: Morrowind – im Test (PS4)

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2015 erschien mit The ­Elder Scrolls Online ein MMO-Schwergewicht, dem bis heute eine ­Fangemeinde treu folgt. Nun erscheint mit der Morrowind-Erweiterung ein legendäres Spielgebiet, das Rollenspiel-Veteranen aus der gleichnamigen Solo-Episode von 2002 kennen. Das lässt aufhorchen, denn auf der Vulkaninsel Vvardenfell finden sich mysteriöse Orte, ausladende Städte und eine bizarre Naturkulisse. Ihr erkundet Wälder mit Riesenpilzen genauso wie zahlreiche Inseln und natürlich das karge Felsland am allgegenwärtigen Roten Berg. Kenner der dritten ”Elder Scrolls”-Episode finden sich schnell zurecht und fühlen sich in Ortschaften wie Balmora, Vivec oder Seyda Neen ebenso schnell heimisch. Doch die fremdartige Tier- und Mons­terwelt verlangt nach vorsichtiger Vorgehensweise. Wie in anderen ESO-Arealen stolpert Ihr ständig über angriffslustige Kreaturen, die Ihr mit alten oder neu erstellten Charakteren aufmischt.

Letzteres ist sinnvoll, wenn Ihr in die Rolle der neuen ­Heldenklasse des Hüters schlüpft. Dieser Naturbursche beschwört tierische Begleiter wie Bär, Riesenmaulwurf oder Insektenschwärme, um sich zu wehren. Daneben stehen ihm Frost- und Heilzauber zur Verfügung. Derartige Spezialfertigkeiten erlernt Ihr nur mit genug Erfahrung und legt diese wie gewohnt auf die Action-Tasten. Ebenso bekannt aus dem Hauptspiel ist das vielschichtige Questsystem: Allerorts beauftragen Euch NPCs mit Tätigkeiten, die Ihr alleine oder kooperativ erledigt. Schön, dass die Missionsdialoge wieder vollständig vertont sind. Dennoch ähneln sich die Auf­träge, in denen Ihr etwa in Dungeons oder Banditenlagern nach Zielobjekten oder Personen fahndet.
Neu mit dabei sind PvP-Arenenkämpfe, in denen Ihr Euch zu einem vierköpfigen Team zusammenschließt und gegen zwei andere Mannschaften antretet. Die Deathmatch-Duelle sind nicht sonderlich innovativ, fallen aber schneller, actionreicher und überschaubarer als die Massenschlachten in Cyrodiil aus.

Die Erweiterung ist als ­Upgrade oder Standalone-Version inklusive Grundspiel erhältlich. Alternativ greift Ihr zur Collector’s Edition mit Statue, Karte und Tagebuch beziehungsweise zur Gold-Edition mit allen bisherigen Download-Inhalten.

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