The Fall – im Test (Wii U)

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Der Mensch als Marionette: Nach einem Sturz auf einen unbekannten Planeten ist der Träger eines Raumanzugs schwer verwundet. Die fortschrittliche KI der Kleidung mit Namen ”A.R.I.D.” übernimmt daraufhin die Kontrolle und versucht, das Überleben der Person zu sichern. Dazu gehören sämtliche Tätigkeiten, von der Bewegung über die Kommunikation bis hin zur Interaktion mit der Umwelt.

Das macht für die Geschichte und Stimmung einen Unterschied, jedoch nicht im Hinblick auf den Spielablauf: Ihr steuert die vom Anzug kontrollierte Person mit dem linken Analogstick, Eure Waffe richtet Ihr mit dem rechten Pendant aus. Damit zielt und schießt Ihr auf feindliche Roboter, vor allem nimmt die KI des Anzugs aber Interaktionspunkte innerhalb der Abschnitte ins Visier, die mit kurzen Texten beschrieben werden. Manchmal reicht ein einfacher Knopfdruck zum Weiterkommen, meist wollen allerdings gefundene Gegenstände an der korrekten Stelle eingesetzt werden. Weil Hinweise selten sind, müsst Ihr genau beobachten und um mehrere Ecken denken, teilweise bringt Euch lediglich blindes Herumprobieren weiter. Dialoge mit anderen Personen oder Computern wurden auf Englisch gut vertont, parallel klickt Ihr Euch durch Textboxen mit vorgegebenen Antworten.

Der großzügige Einsatz der Farbe Schwarz, wenige helle Akzente und nur partielle Soundeffekte bestimmen die audiovisuelle Seite von The Fall. Das erzeugt zusammen mit der undurchsichtigen Story eine mulmige Stimmung. Jedoch ruckelt es sowohl auf TV-Schirm als auch GamePad. Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, gerade beim Zugriff auf das Menü, stört beim Spielen jedoch nicht.

Sascha Göddenhoff meint: Die Optik von The Fall gefiel mir auf Anhieb und weckte Hoffnungen auf eine Art Dead Space im zweidimensionalen Gewand. Weit gefehlt, der Spielablauf setzt vielmehr auf das Finden und richtige Einsetzen von Gegenständen im Stile alter Adventures. Passend dazu hilft häufig nur wildes Experimentieren weiter, weil Rätsel der Marke ”Forme Münze zu Draht um” nicht gerade zur logischen Sorte gehören. Unschön sind außerdem die ständigen Bildratenwackler in der Bewegung.

Rätsellastiges Abenteuer mit einigen Trial&Error-Passagen.

Singleplayer6
Multiplayer
Grafik
Sound
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