
Meinung
Daria Varfolomeeva meint: Schon bei der Einleitung wurde mir warm ums Herz: Am liebsten hätte ich mich in eine Decke eingewickelt und mich von der liebevoll erzählten Geschichte einlullen lassen – die Beziehung der beiden Figuren ist wirklich rührend. Die Wölfin versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass der Prinz erfährt, wer sie ist. Und der blinde Junge möchte den Bewohnern des Waldes, die er alle für Menschen hält, helfen. Da muss die Prinzessin mal Essen für die verhungernden Bergziegen finden oder es vermeiden, rohes Fleisch aufzutischen. Auch spielerisch identifiziert man sich schnell mit der Wölfin: Stürzt der Prinz in einen Abgrund oder wird er von einem Monster getötet, schaltet sich schnell der Beschützerinstinkt ein und man nimmt sich fest vor, das nächste Mal besser auf ihn aufzupassen – dieses Abenteuer weckt einfach Emotionen.








