
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Keine Frage, The Plucky Squire ist es schon alleine wegen seiner großartigen Aufmachung wert, erlebt zu werden. Das Charakter- und Weltendesign versprüht massenhaft Charme und meistert den Spagat, sowohl in 2D- wie 3D-Umgebungen zu glänzen. Auch die Story ist prima gelungen, selbst wenn sie hier und da etwas weniger aufdringlich in den Vordergrund gerückt werden könnte. Schade darum, dass der Knappe spielerisch etwas schwächelt: Grobe Schnitzer leistet er sich nicht, doch ab und an entsteht der Eindruck, dass etwa eine kluge Idee irgendwie unter Wert verkauft wird, von den ständigen kleinen Kämpfen nach Zelda-Art weniger gereicht hätten und ein bisschen arg gemaßregelt ist, was man wo ausprobieren kann oder soll. Damit komme ich wieder auf den Anfang zurück: Das Abenteuer hat einfach so viel Herz und Charme, dass man es trotzdem ohne große Bedenken empfehlen kann.









Nächstes Jahr kommt ja ne Retail-Version, da werde ich mir das Spiel dann auch mal anschauen. Hatte mir im Vorfeld aber etwas mehr spielerische Finesse erhofft, der Rest gefällt.
Ich spiele es mit unseren Kids zusammen und uns gefällt das sehr familienfreundliche Spiel.
Der kühne Knappe erfindet zwar nix neu, mixt einiges durcheinander, hat ne tolle Präsentation und ist durchweg sympathisch.
Irgendwie hatte ich bei The Plucky Squire eine volle Wundertüten eines NieR:Automata erhofft.