The UnderGarden – im Test (360)

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Videospiele neigen in der Regel dazu, laut, bunt und krachig zu sein – da fällt eine Ausnahme wie The UnderGarden umso mehr auf, denn hier geht es ausgesprochen friedvoll und entspannt zu. Das ist keineswegs eine schlechte Sache: Lasst Ihr Euch darauf ein, erwartet Euch ein angenehm anderes Spielerlebnis, das sich wenig um das sonst allgegenwärtige Leistungsprinzip schert.

Als kleines Fabelwesen schwebt Ihr durch unterirdische Höhlen mit dem schlichten Ziel, den Ausgang zu erreichen. Echte Gefahren gibt es nicht, dafür blockieren allerlei physikbasierte Rätsel Euren Weg. Die löst Ihr in der Regel dadurch, dass Ihr mithilfe von magischen Samenkörnern die umliegende Vegetation wachsen lässt. Dann findet sich stets ein Baum mit Früchten, die zur Situation passen: Schweres Obst drückt Schalter, explosive Ernte sprengt Felsblöcke und Leuchtfrüchte erhellen düstere Passagen. In späteren Levels müsst Ihr zwar etwas komplexere Rätsel lösen, große Herausforderungen erwarten Euch aber nicht – schließlich will The UnderGarden entspannen und nicht stressen.

Dieses Ziel erreicht das atmosphärische Abenteuer vor allem mit seiner stimmungsvollen Inszenierung: Die Höhlenwelt sieht mit sanft schimmernden Räumen, in denen hell leuchtende Pflanzen sprießen, tatsächlich wie ein Traum aus. Die Soundkulisse unterstützt dies mit ruhigen Tönen, immer wieder findet Ihr Musiker, deren Instrumente sich bei Annäherung nahtlos in die friedlichen Melodien einfügen. Allein deshalb lohnt sich ein Besuch im UnderGarden, auch wenn spielerisch mehr drin gewesen wäre.

Audiovisuell prächtig inszeniertes, spielerisch dezent seichtes Entspann-Action-Adventure.

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