theHunter: Call of the Wild – im Test (PS4)

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Es regnet, der Wind peitscht mir um die Ohren, den Wald sehe ich im wahrsten Sinne des Wortes vor lauter Bäumen nicht. Während ich mühselig abwechselnd Hufspuren und Exkrementen folge, erklärt mir die nette Dame am Telefon, ich sei zu laut. Brummend gehe ich in die Hocke, schleiche im Schneckentempo durchs Unterholz und erschrecke tierisch, als plötzlich neben mir der gewaltige Damhirsch, dem ich seit zwei Stunden hinterher pirsche, röhrend die Flucht ergreift. Noch ehe ich mein Jagdgewehr in Anschlag bringen kann, galoppiert das Vieh in das nächste Waldstück. Mürrisch werfe ich ihm noch einen Protest-Brunftschrei hinterher, ehe ich unverrichteter Dinge den nächsten Unterschlupf anpeile…

theHunter präsentiert sich in jeder Form als knallharte Jagd­simulation. Die in mehrere Gebiete unterteilte riesige Karte mit üppiger Vegetation, dynamischem Wetter- und Tageszeitenwechsel sowie realistischen Animationen bietet viel fürs Auge, kostet aber gleichzeitig Nerven. Ihr braucht viel Geduld, um die Tiere mit Scharfsinn und Technik aufzuspüren, nicht zu verschrecken und mit einem gezielten Schuss zu erlegen. Füchse, Bisons und Co. nehmen Eure Geräusche und Gerüche wahr und reagieren mit verschiedenen Verhaltensmustern. Da werden Warnschreie ausgestoßen, Verstecke aufgesucht oder das Heil in der Flucht gesucht, und ehe Ihr abdrücken könnt, sind die Tiere auch schon wieder weg. Plant also genug Zeit ein, wenn Ihr eine virtuelle Jagdtrophäe ­ergattern wollt…

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