Thunderhawk: Operation Phoenix – im Klassik-Test (PS2)

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Spätestens, wenn ein schneller werdendes Piepsignal erklingt, solltet Ihr schnell abtauchen und hinter einem Hügel Deckung nehmen – nur so entkommt Ihr der herannahenden Rakete. Danach steigt Ihr schnell wieder auf und klickt Euch durch die anwählbaren Ziele, die oben links im 3D-Fenster angezeigt werden. Ist die feindliche Abschuss­ram­pe gefunden, nutzt Ihr eine Ho­ming-Missile und jagt das Ding in die Luft.

Erst nachdem Ihr die Raketen ausgeschaltet habt, solltet Ihr Euch weiter vor wagen, denn nichts schadet Eurer Pan­zerung so sehr wie deren Ein­schläge – nach drei Treffern stürzt Ihr ab. Dem Beschuss von Schützenpanzern und leichten Flaks haltet Ihr wesentlich länger Stand. Zudem schafft Ihr diese lästigen Gegner bereits mit ein paar MG-Sal­ven lo­cker aus dem Weg. Kopfloses Ge­baller solltet Ihr allerdings wegen der Überhitzung Eurer Wumme tunlichst vermeiden – eine Autozielfunk­tion leistet hierbei gute Dienste, solange die Feinde auch vom Radar erfassbar sind. Zu diesen nicht ortbaren Zielen zählen vor allem einzelne Rebellen, die mit ihren Sturmgewe­hren in die Luft ballern. Hier deaktiviert Ihr per Knopfdruck den Automodus, um das Fadenkreuz mit dem rechten Analog­stick frei zu bewegen. Dank eines dreistufigen Zooms beharkt Ihr die Terro­risten aus sicherer Entfernung. Der Kampf beschränkt sich aber nicht nur auf Luft-Boden-Angriffe: Andere Helis müssen vom Himmel geholt oder Kanonenboote mit Torpedos versenkt werden. Meist werdet Ihr allerdings aus mehreren Richtungen gleichzeitig angegriffen und müsst erstmal Deckung nehmen, um nicht sofort abzuschmieren. Damit Ihr in jeder Situation die Übersicht behaltet, stehen Euch mit Third-Person, Cockpit- und Ego-Ansicht drei Perspek­tiven zur Verfügung – letztere ist wegen ihrer Übersichtlichkeit die beste Wahl für Eure Einsätze. Zudem nutzt Ihr die manuelle MG-Steuerung für einen 180°-Rundumblick.

Ein gutes Auge braucht Ihr auch beim Schutz alliierter Truppen: Oftmals müsst Ihr Boden­operationen aus der Luft unterstützen, unbewaffnete Konvois begleiten oder Geiseln befreien – und das bei je Tag oder Nacht, Regen oder Schnee­treiben. Wenigstens etwas Unterstützung im harten Pilotenalltag gibt Euch bei manchen Missionen ein zweiter Apache, dem Ihr über Funk einfache Befehle wie ‘Greife mein Ziel an’, ‘Waffen entsichern’ oder ‘For­mations­flug’ gebt. Der Partner ist eine willkommene Hilfe und schützt Euch effektiv vor den Rebellen – allerdings ist auch er nicht unverwundbar, schützt Ihr ihn nicht effektiv, segelt er bald zu Boden.

Am Ende jedes Einsatzes folgt eine ausführliche Bewertung: Dabei zählt neben Euren Abschüssen vor allem, wieviele Verbündete das Gebiet lebend verlassen haben – reichlich Punkte und Orden winken.

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