TMNT: Teenage Mutant Ninja Turtles – im Klassik-Test (DS)

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Egal, wie oft man sie in die Kanalisation spült – sie kommt immer wieder hoch! Nein, nicht das, was Ihr jetzt denkt. Gemeint ist die ­zotenreißende Schildkrötenplage in Gestalt der vier berühmten Kampfamphibien. Sie waren lange weg, doch nun kehren sie auf die Leinwand und nahezu alle heimischen Konsolen zurück. Als Nachfolger von Konami bringt Ubisoft frische Ideen ins ­Konzept, streicht prompt den Mehrspieler-Modus und schickt Euch in ein hüpflastiges Abenteuer, das sich ­thematisch lose am Film und spielerisch stark an ”Prince of Persia” orientiert. Schlüpft abwechselnd in die Haut eines der vier Kröteriche oder macht als Nightwatcher das nächtliche New York sicher.

Springt akrobatisch von Dach zu Dach, klettert an Fassaden empor und hangelt Euch an Stangen entlang. Eingestreute Kampfeinlagen sollen das fidele Treiben auflockern, wirken aber aufgesetzt und stören mit hakeliger Steuerung, limitierten Angriffsmöglichkeiten und dummen, hässlichen Gegnern. Im späteren Spielverlauf werden Geschicklichkeitseinlagen und Kämpfe ­­etwas spannender: Auf Knopfdruck wechselt Ihr zu Euren Kameraden und nutzt ­deren individuelle Stärken. So setzt Michelangelo seine Nunchakus als Propeller ein und schwebt zu entfernten ­Dächern, ­Donatello katapultiert sich mit dem Bo-Stab über Abgründe und Raphael alias Nightwatcher klettert mit Hilfe seiner Sai-Gabeln an Wänden empor. Wer Kämpfe ohne Treffer einzustecken absolviert, füllt eine Leiste, die das Geschehen um Euch herum verlangsamt und Eure Angriffsstärke erhöht.

Die Konsolenversionen bieten zwar innovationslose Kost, spielen sich aber solide – vor allem die Hüpfeinlagen sind wegen der gutmütigen Steuerung für ungeübte Spieler spaßig. Nicht so auf DS und PSP: Hier limitiert Ubisoft die Interaktionsmöglichkeiten auf ein Minimum. Statt Euch frei zu bewegen, springt Ihr zu festen Punkten. Auf dem DS bestimmt Ihr die Richtung, indem Ihr Y oder A drückt, um nach links oder rechts zu springen, mit X hopst Ihr nach vorn. Haltet B gedrückt, um an Kanten zu grinden und an Stangen zu schwingen. Kameraschwenks sorgen für gelegentliche Raterei im kaum drei Stunden langen Abenteuer. Immerhin dürft Ihr auf den Handhelds zu zweit um die Wette rennen.

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