
Meinung & Wertung
Christian Blendl meint: Von der Top Gear Rally-Grafik bin ich bitter enttäuscht: Zwar sind die Kurven nicht so eckig wie beim Konkurrenten MRC, doch die diesig-monotone Polygon-Ödnis führt schnell zu Gähn-Attacken. Wachgerüttelt werdet Ihr dagegen von der famosen Steuerung, die Euch eine präzise Kontrolle auf jedem Fahrbahnbelag ermöglicht und Euch ständig zum noch gewagteren Schlittern verführt. Die wahre Kunst des Rally-Champs liegt allerdings im Überholen: Mit 140 Sachen in einer langgezogenen Kurve innen am Gegner vorbeizuziehen, ist ein Mordsspaß, Amateure hingegen rutschen mit zittriger Hand dem Vordermann ins Heck. Leider bremsen unrealistische, meterhohe Abflüge und wilde Dreher (”Wo bin ich?”) den Spielspaß, trotzdem sollte jeder Nintendo-Rallyfan eine Runde Top Gear Rally probespielen.
Winnie Forster meint: Sympathisch, daß Top Gear noch immer die Qualitäten des Klassikers Lotus 2 enthält: Auch fünf Jahre, nachdem Kemco die Spielmechanik für Nintendo-Umsetzungen lizensierte, erfreut Top Gear als beschwingter Vollgas-Ausflug auf gut simuliertem Untergrund. Schön breit sind die Biegungen im afrikanischen Regengebiet: Statt der klaustrophobischen Enge anderer Rennspiele fühlt Ihr die Weite der Landschaft. Auch die gelegentlichen Abkürzungen tragen zur neuen Freiheit bei. Dabei ist eine Strandfahrt zwar nicht so witzig wie Konamis Schlenker durch ein Cafe an der Cote d´Azure (GTI Club); trotzdem ist´s erfreulich, daß Rennkulissen nun 360°-Dimensionen annehmen und ein bewährtes Spielprinzip durch solche Neuerungen sein 64-Bit-Debüt meistert. Nur Rangeleien im Pulk fehlen mir – mehr als zwei Gegner bekommt Ihr nie zu sehen!
Grafisch und akustisch rückständige 64-Bit-Rally. Überzeugendes Fahrverhalten motiviert trotzdem zu ausgedehnten Drifts.
| Singleplayer | ![]() | 79 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |









fand das fahrverhalten nicht schlecht und die spiegelnden pfützen sahen toll aus.
aber world driver championship war die klare nr1 auf der konsole
Rennspiele mit Autos hatten auf dem N64 anfangs ihre Startschwierigkeiten. Später sind ja einige ordentliche Vertreter erschienen. Ansonsten hatte das N64 aber von Beginn an eine Reihe wirklich guter Racer – da aber halt eben eher im Fun-, SciFi- und Sportbereich.
“Top Gear Rally” war sicherlich kein absolutes Highlight, aber die bereits in den Kommentaren angesprochene Driftmechanik hat richtig Spaß gemacht. Für ein Rennspiel der N64-Anfangszeit fand ich das schon richtig gut – zumal es meiner Meinung nach auch besser war als sein direkter Nachfolger.
Rennspiele waren nicht gerade das Zuhause fürs n64 natürlich die fun Racer
Aber ernsthafte alternativen waren sehr rar..
Ich besaß auch erst ein n64 mit 9 spielen aber ich konnte der playstation irgendwann nicht mehr widerstehen mit Colin mc ray,gran Turismo uvm
War ich an Bord
Das n64 hab ich dann verkauft.
Es war nicht schlecht aber
….seit dem hab ich nur playstation und wie man sieht nicht viel mit verkehrt gemacht
Das einzige realistische Rennspiel, mit dem ich Spaß hatte (selbst bei Gran tourismo war ich nur am Gähnen). Stimme da Ghostdog zu, die Strecken mit ihren verschiedenen Jahreszeiten und vor allem Abkürzungen machten Spaß.
War damals ein Weihnachtsgeschenk gewesen. 🙂
“die diesig-monotone Polygon-Ödnis ”
Für mich war das Spiel in sich stimmig. Die Strecken besaßen ihre eigene Note. Besonders die Küstenstrecke hat es mir damals angetant. Mit Freunden wurde auch fleißig am Fuhrpark lackiert. 😀
Top Gear war schon gut, dass driften hat mir richtig Spaß gemacht.
Diddy Kong Racing, Mario Kart 64, Extreme G, F-Zero, den Star Wars Racer und Wave Race müssten die einzigen Rennspiele gewesen sein, die ich auf dem N64 gespielt habe.
Ansonsten fand ich da die Playstation in Sachen Rennspiele besser bestückt.
Für den Saturn hatte ich sogar nur Daytona USA und Sega Rally.