Triangle Strategy – im Test (Switch)

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Salz und Eisen – das sind die Rohstoffe, um die sich in Norzelia alles dreht. Drei Fraktionen streiten sich hier um die Macht: Da ist das Königreich Glenbrock, die ­Theokratie Heissant und das scheinbar recht progressive Aesfrost. Die Entdeckung einer Mine und ein gemeinsames Förderabkommen scheint eine Chance auf Frieden zu bedeuten – doch lange geht das nicht gut. Und so findet sich Serenoa, der frisch gebackene Fürst des mit Glenbrock verbündeten Hauses Wolfort, mitten in einem Konflikt wieder, der den ganzen Kontinent zu überrollen scheint. Jede Partei spielt ihr eigenes Spiel, Verrat und Intrigen sind an der Tagesordnung und auf Serenoa und sein Gefolge kommen schwere Zeiten zu: Ist es möglich, gleichzeitig ehrenhafte Entscheidungen zu treffen, die eigenen Freundschaften zu ehren und dafür zu sorgen, dass das Volk selbst die Krise gut übersteht? Bei Triangle Strategy ist nicht nur ein kühler Kopf auf dem Schlachtfeld gefragt, sondern ein gutes Händchen für Diplomatie und die Bereitschaft, schwierige Entscheidungen zu treffen.

Im Sommer 2018 überraschten Squares aktueller RPG-Experte Tomoya Asano und sein Team mit Octopath Traveler, einem ehrgeizigen Rollenspiel, das ganz entgegen der generellen Trends sowohl auf ­rundenbasierte Kämpfe als auch auf pixelige Grafik setzt. Allerdings keine ­gewöhnlichen ­Pixel, stattdessen etablieren Asano und sein Team mit Räumlichkeit, Lichteffekten und Tiefen­unschärfe einen Look, der heute als HD-2D bezeichnet wird und bei den kommenden Remakes ­Dragon Quest III und Live A Live eingesetzt wird – sowie eben auch bei Triangle Strategy.

Das setzt auf ein klassisches Spielprinzip: rundenbasierte Stra­tegie aus der isometrischen Perspektive – eine Strömung im Strategiespiel-Genre, die vor allem ab Mitte der 1990er sehr populär war, aber heute ein ­Nischendasein fristet. Davon lassen sich Asano und Entwicklerstudio Artdink nicht irritieren: Triangle Strategy tritt stolz in die großen Fußstapfen von Tactics Ogre und Final Fantasy Tactics. Doch statt die Oldies einfach nur zu kopieren, überrascht ­Triangle Strategy mit spannenden neuen Impulsen.

Am traditionellsten gibt sich das Spiel auf dem Schlachtfeld: Helden- und Gegner-Sprites stehen auf einer polygonalen, frei dreh- und schwenkbaren Karte. Die Zugreihenfolge wird über den Geschwindigkeitswert festgelegt, alle Aktionen führt Ihr über Menüs aus – Reichweite, Elemente und Positionierung sind der Schlüssel zum Sieg. Greift Ihr einen Gegner von hinten an, habt Ihr eine bessere Trefferquote. Kreist Ihr den Feind ein, freut Ihr Euch über Bonus-Angriffe. Und wer Kontrahenten mit dem richtigen Elementarzauber attackiert, produziert mehr Schaden.

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Tabby
Gast

An GoT musste ich beim Spielen auch des öfteren denken. Mir ist Triangle Strategy aber schon fast zu viel Story und zu wenig Gameplay. Gerade so Sachen wie richtige Nebenmissionen, verschiedene Waffen und Rüstungen usw vermisse ich schon etwas.
Da bieten Genre Kollegen deutlich mehr Tiefgang.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Gestern in Kapitel 15 oder 16 gelandet, famoses Spiel und die Geschichte würde eine prima TV-Serie ala Game of Thrones abgeben ?
Hughette = MVP, sie hat manche Schlacht noch rumreißen können, da die Kombination Bogen (hohe Reichweite) + Greif (weites Bewegungsfeld) die meisten Gegner daran hindert, überhaupt lebend an sie ranzukommen.

DLC ist hier aber ausgeschlossen, oder?