
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Der Sieger im Cop-Dreikampf heißt Nick Kang: True Crime erfüllt die Herausforderung drei unterschiedliche Spieltypen zu einer gelungenen Mischung zusammen zu führen, mit Bravour. Sämtliche Aspekte des Polizistenlebens funktionieren bis auf kleinere Detailmängel einwandfrei: Egal ob Ihr durch die eindrucksvoll modellierte Großstadt rast, Schurken mittels eingängigem Prügelsystem ausknockt oder sie mit Blei vollpumpt, stets werdet Ihr gut und spannend unterhalten. Dank der gelungenen und weitgehend fehlerfreien Optik, die besonders bei den Autofahrten durch die Authentizität beeindruckt, sowie dem hochkarätigen Sound stimmt’s technisch, auch die Story sorgt für Motivation und hält Euch am Pad. Ein dickes Lob gibt’s zudem für die alternativen Handlungsstränge und einige feine Ideen wie die Trainingsoptionen. Um Vice City (dt.) zu übertreffen, reicht’s allerdings beim ersten Versuch noch nicht ganz: Der gewaltige Spielraum wird nicht ausgereizt, meist fällt das Geschehen letztlich doch eher geradlinig und die Steuerung dezent kompliziert aus. Wer ein starkes Actionspektakel sucht, sollte True Crime auf jeden Fall anspielen.









Hatte TC nicht einen Teil des Original-L.A. nachgebildet – mit Straßennamen usw? Weiß nicht mehr genau. Die Schlägereien haben mehr Spaß gemacht als in GTA…alles andere war eben ein netter Versuch. Ein paar Stunden Spaß waren aber auch damit auf jeden Fall ´drin.
Wow, so ironische „arme Leute“ und „Nintendoonly-Zocker“ in einem Zusammenhang (ich will jetzt nicht auf Zweideutigkeiten anspielen, oder will ich? Bitterböse… War aber von 1996-99 auch Betroffener 😉 ) und das aus Deinem Mund womöglich mit etwas Selbstironie, hätt ich Dir früher nicht zugetraut. 🙂
Aber ja, das war wirklich eine Genre- Lücke aufm Cube, die mir oft gar nicht so bewusst ist, da ich da selbst auf PS2 trotz Ärger über schlechte Multiplattformtitel solche Genrelücken weniger kannte.
Übrigens fallen mir die Titel, auch wenn ich sie selbst nicht gespielt hab, also auch der Nachfolger positiv auf, wenns um Inklusion geht, denn ich mein ein asiatischer und ein dunkelhäutiger Cop waren in beiden Spielen doch aus meiner Entfernung ganz selbstverständlic und das eben bevor es diese heutige Zwangsagenda mit teils aufgesetzt-geheuchelter Inklusion (ala „Schaut nur, wir haben doch schwarze Models wie können wir denn Rassisten sein) gab oder täuschte das und die Stories waren recht klischeehaft?
Kong hat den Nagel auf den Kopf getroffen, Arme-Leute-GTA 😀 Was habe ich damals neidisch auf die Playstation und GTA geschielt. Immerhin war True Crime 1 ein schöner Trost. Hatte es sehr gerne durchgespielt.
True Crime ist der vorläufer von sleeping dogs. 🙂
ich fand die tru crime spiele ganz cool, hab sie aber nur bei freunden gespielt. sleeping dogs gabs dann mal bei den games with gold. das fand ich dann so gut, das ich es mir auch noch fürs regal geholt hab. ?
Ich konnte mich immer mehr mit der Seite der “Guten” identifizieren,deshalb waren GTA und Konsorten inhaltlich eher ein Kompromiss. Der beste Ableger der “Cop-Games” ist nach wie vor “Sleeping Dogs”. Meine Meinung !!! ?
Fand das damals echt geil. Richtig viel Zeit reingesteckt <3
@ChrisKong Sony & Microsoft can do what nintendon’t… ?
Das Arme-Leute-GTA. Nintendoonly-Zocker hatten da die bessere Alternative halt nicht. Umso stossender, dass Teil 2 vor allem Geschichte machte als einer der miesesten Ports für den Cube, obwohl dieser der PS2 technisch überlegen war.
Habs für die Xbox und selbst die lief technisch nicht ganz sauber, wenn ich mich recht erinnere. Das Spiel fand ich aber trotzdem ganz geil, auch wenn GTA nochmal in einer ganz anderen Liga spielte.
Hatte als GTA Killer verstanden.
Auf dem Gamecube eines der besten “Erwachsenenspiele”, lief technisch recht gut und der Humor war klasse. Hab sogar das Lösungsbuch tatsächlich noch im Schrank.