Ufouria: The Saga 2 – im Test (PS5 / Switch)

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Nach den relativ direk­ten Portierungen von Gimmick und Trip World bringt der wiederauf­erstandene Kult-Entwickler ­Sunsoft mit Ufouria: The Saga 2 nun einen komplett neuen 2D-Plattformer auf die aktuellen Systeme. Wie beim 8-Bit-Vorgänger beginnt Ihr hier mit einem einzelnen Helden, vergrößert Eure Truppe aber stetig, bis neben Pinguin-Held Hebe auch Katze O-Chan, der sonnen­bebrillte Geist Sukezaemon und ­Amphibienwesen Jennifer mitkommen. Jede Figur hat ihre eigenen Fähigkeiten, die sich im Verlauf des Spiels erweitern: Hebe ist der Allrounder, O-Chan kann schwimmen, Sukezaemon gleitet nach einem Sprung langsam zu Boden und Jennifer taucht gerne in tiefem Wasser – so eröffnet Ihr Euch auch Stück für Stück die miteinander verbundenen Szenarien.

Die grundlegenden Fähigkeiten der Helden sind aber die gleichen: Gegner werden ganz klassisch zerhopst, auf Knopfdruck nehmen die Figuren einen bunten Popoon in die Hand und werfen diesen auf den Feind. Denn tatsächlich sind die farbenfrohen Wesen das perfekte Gegenmittel gegen den Dreck, den Alien-Antagonist Alfin überall in der Welt verteilt.

Und so durchquert die herrlich bizarre Vierergruppe grafisch wunderbar abwechslungsreiche Levels, besiegt Bosse und sammelt Geld sowie wertvolle Alien­dosen. Habt Ihr davon genug zusammen, wird der Automat vor Hebes Baumhaus mit neuen Gegenständen und Skills gefüllt. Das führt dazu, dass Ihr manche Levels mehrmals betretet und überrascht feststellt, dass sich das Layout bei jedem Besuch ändert. Während die generelle Struktur gleich bleibt, wird das tatsächliche Layout immer wieder neu generiert, ohne sich aber sonderlich prozedural anzufühlen – lobenswert! Auch der Grafikstil ist wunderbar eigenständig: Die Protagonisten wirken wie kleine gefilzte Puppen und selbst die Levels haben einen herrlich haptischen Bastel-Look, während das Interface im besten Bügelperlen-Stil daherkommt.

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