Under Night In-Birth – Exe: Late[st] – im Test (PS4)

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Das 2014 für PS3 veröffentlichte, zunächst in Japans Spielhallen erschienene, Under Night In-Birth Exe: Late bekommt einen Nachfolger auch für PS4 und Vita. Auffälligste Neuerung sind genretypisch vier neue Charaktere, die das Feld auf 20 Kämpfer und Kämpferinnen im zeitgenössischen Anime-Stil erweitern. Muskelprotz ­Enkidu möchte den ­Sensenschwinger Gordeau aus dem Erstling ­herausfordern, die blondgelockte Erika Wagner ist der Spross einer noblen Familie. Die grünhaarige Phonon schwingt die Peitsche und die zierliche Mika ist zwar nicht die hellste Kerze am Leuchter, teilt aber mit riesigen Metallfäusten kräftig aus. Das originelle Grind-Grid-System, das Euch zum stetigen Angriff motivieren soll, ist wieder mit von der Partie.

Davon abgesehen wurde kräftig an der Spielbalance gefeilt und noch ein neues System eingeführt: Drückt Ihr bei ausreichend gefüllter EXS-Leiste drei Angriffe gleichzeitig, führt Ihr ein Veil-Off-Manöver aus, das kurzzeitig unverwundbar macht und erlaubt, viele mächtige Spezialangriffe ­miteinander zu verketten – auch hier bleibt das Spiel seinem offensiven ­Fokus treu. Neben den üblichen ­Arcade-, Versus-, Trainings- und Online-Modi gibt es den angenehm langen Chronicle-Modus, bei dem Ihr die Geschichte der 20 Figuren verfolgt. Wie schon der Vorgänger ist auch Under Night In-Birth Exe: Late[st] trotz vieler kompliziert klingender Systeme angenehm zugänglich: Einfache Combos bekommt Ihr bereits in den ersten Matches hin. Wer vor komplexer Kost wie BlazBlue zurückschreckt, findet hier einen recht angenehmen Einstieg ins Genre.

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