Under Night In-Birth Exe:Late[cl-r] – im Test (Switch)

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Selten war ein Spieletitel so kompliziert: Under Night In-Birth Exe:Late[cl-r] ist die zweite Erweiterung der 2013 erschienenen Arcade-Umsetzung Under Night In-Birth Exe:Late. Im Vergleich zur Vorgängerversion Under Night In-Birth Exe:Late[st] ­wurde an allen Ecken und Enden an der Spielbalance geschraubt, den bekannten Figuren neue Moves verpasst, der ”Chronicle”-Modus erweitert. Mit dem weiß gekleideten Londrekia ist immerhin ein neuer Kämpfer mit Stabwaffe und Eis-basierten Angriffen am Start – der trat zwar schon im ”Chronicle”-Modus des Vorgängers in Erscheinung, ist hier aber erstmals ­spielbar. Die Kampf­mechanik spart nicht an Systemen, ist aber trotzdem zugänglich, die Duelle gestalten sich schnell und offensiv. Vor allem das Grind-Grid-­System, bei dem Ihr mit dem Gegner darum ringt, wer innerhalb einer bestimmten Zeit mehr angreift, nach vorne geht oder ­Nahkampfmanöver einsetzt, ermutigt Euch kontinuierlich zur Offensive. Und was zunächst kompliziert klingt, ist gerade im Vergleich zu den oft hochgradig komplexen Titeln von Arc ­System Works in der Praxis eingängig. Vier Aktionsknöpfe wollen beherrscht werden: Über drei löst Ihr schnelle, mittlere und harte Angriffe aus, der vierte Button wird für Dashes oder das Grind-Grid-System genutzt.

Besitzer der Late[st]-Version auf PS4 dürfen netterweise kostenlos online zur ­Late[cl-r]-Fassung updaten, der neue Kämpfer Londrekia muss allerdings dann als DLC ­gekauft werden. Trotzdem kommt man noch allemal besser weg, als wenn man Late[cl-r] neu kauft – Switch-Besitzer haben ­diese Option logischerweise nicht, ist diese Inkarnation der Serie doch der erste Auftritt auf der ­Nintendo-Hardware.

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