V.I.P. – im Klassik-Test (PS)

1
421
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Das blonde (angeblich Ex-)Silikon-Wunder wird ja allgemein nicht gerade für den hellsten Kopf gehalten, aber so hohl wie dieses als ‘Spiel’ getarnte Debakel kann selbst Pam Anderson nicht sein: Basierend auf der ohnehin schon reichlich schwachsinnigen TV-Serie VIP durchleidet Ihr laufend zwei peinliche Actionsequen­zen: Ent­weder verprügelt Ihr durch das Nachdrücken eingeblendeter Richtungs- und Button­anzeigen mies animierte Ganoven oder ballert in einem popeligen Ziel­kreuzshooter nicht weniger schlecht gezeichnete böse Buben um – direkte Kontrolle über Eure Charaktere habt Ihr natürlich nicht, denn dann wäre ja so etwas wie vernünftiges Spiel­design nötig geworden.

Vier simple Minispiele wie ein Bil­derrätsel fallen da auch schon nicht mehr weiter negativ auf, denn bis dahin seid Ihr sowieso längst in Trübsal verfallen. VIP verdient sich getrost den Hass der ziviliserten Welt, Pam-Fans geben das Geld lieber für ihre Heim­videos aus.

So schlecht, dass das TV-Vorbild dagegen intellektuell wirkt: Abgrundtief übles und simples Action-Gemurkse.

Singleplayer16
Multiplayer
Grafik
Sound
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Max Snake
2. Januar 2021 20:55

Die Serie, die damals auf Sat 1 lief, hab ich verdrängt. Selbst das Spiel war schlimm, hier das kann Vio und Colin dazu äußert.

https://youtu.be/_HF-AdakGjs