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Das leichte Umkippen der Wagen wurde ebenfalls entschärft; Berührungen mit der Streckenbegrenzung führen nicht sofort zum Überschlag, und eine breitere Straßenführung erleichtert tempobetontes Fahren.
Das Sahnestück des Rally-Renners ist der Strecken-Editor: Mit wenigen Tastenkommandos designt Ihr Eure eigenen Kurse und verewigt sie auf der Memory-Card. In dem übersichtlichen Menü findet Ihr Euch leicht zurecht und bastelt mit den Anweisungen “Bauen”, “Höhen erstellen” und “Biegen” eine offene oder geschlossene Grundform. Ist Euch das Track-Generieren per Hand zu aufwendig, dürft Ihr die Arbeit an einen Zufallsgenerator abgeben. Legt die Parameter für Höhen- sowie Streckenverlauf fest, und nach wenigen Sekunden ist das Werk vollendet. Nachdem Ihr Wetter und Austragungsort festgelegt habt, startet Ihr zu einer Spritztour über den selbstgebastelten Parcours.
Technisch gibt sich V-Rally 2 keine Blöße: Ihr heizt mit Höchstgeschwindigkeit durch trockene Savannen, verschneite Täler, asphaltierte Bergstrecken und schlammige Dschungel-Passagen. Die Umgebung scrollt dabei meist flüssig an Euren staunenden Augen vorbei – einige Grafikblitzer und dezentes Ruckeln bei mehreren Fahrzeugen ausgenommen. Spezialeffekte wie verschmutzende Karosserie und Nachtfahrten mit Echtzeitbeleuchtung der Strecke zeigen die Kompetenz der Entwickler. Dank einer frei einstellbaren Außenperspektive behaltet Ihr jederzeit den Überblick. Damit Ihr Euch auf die Fahrtechnik konzentriert, weist Euch ein virtueller Co-Pilot den Streckenverlauf: Drei Pfeilsymbole visualisieren die grobe Richtung, der gesprochene Kommentar informiert genauer – dabei dürft Ihr übrigens zwischen weiblichen und männlichen Beifahrer wählen. Musikalisch sorgt u.a. die Band ”Sin” mit harten Metal-Riffs für die richtige Stimmung. Motoren-Samples der Rally-Boliden erzeugen mit den Getriebe- und Schaltgeräuschen eine realistische Soundkulisse.
Für gesellige Abende stehen umfangreiche Mehrspieler-Modi zur Wahl: Via Multi-Tap dürfen bis zu vier Spieler gegeneinander antreten. Trotz weniger Details, deutlichen Pop-Ups und eingeschränkter Sichtweite motiviert vor allem der Vierspieler-Modus auf lange Sicht. Der angekündigte Link-Modus in Verbindung mit einer Extra-CD wurde aus Zeitgründen gestrichen.









Erst auf der Dreamcast hat mich das restlos begeistert das sah fantastisch aus und wir haben es später im Club im splitscreen hoch und runter gespielt