Valiant Hearts: Coming Home – im Test (PS4)

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Letztes Jahr mobil erschienen, ist Valiant Hearts: Coming Home nun für Konsolen erhältlich, wahlweise einzeln oder für 24,99 Euro im Doppelpack mit dem Vorgänger von 2014, Valiant Hearts: The Great War. Die Herkunft als Handy­spiel merkt man, die Steue­rung ist entsprechend einfach, der spielerische Anspruch gering. Darum geht es hier aber nicht: Die comichaft inszenierte Geschichtsstunde beginnt 1917, als die USA dem Ersten Weltkrieg beitreten. Unter den Soldaten befinden sich rund 360.000 dunkelhäutige Amerikaner, die ihrem Patriotismus trotz rassistischer Diskriminierung selbst an der Front folgten.

In drei Kapiteln springt die Geschichte mehrmals in der Zeit und wechselt zwischen Schauplätzen und Charakteren. Neben den Soldaten-Brüdern James und Freddie steuern wir den deutschen U-Bootsmann Ernst, die belgische Krankenschwester Anna und den britischen Piloten George. Weil sich deren Wege in den Kriegswirren immer wieder kreuzen, gewährt auch das zweite ”Valiant Hearts” einen behutsam, aber schonungslos erzählten Blick auf zwar fiktive, deshalb aber nicht minder wirkungsvolle Einzelschicksale im Großen Krieg. Spielerisch bietet ”Coming Home” einen simplen Aufgabenmix, der nicht von der Geschichte ablenkt – wie Umgebungsrätsel, Geschicklichkeitstest, Schleicheinlage oder rhythmische Flugsequenz.

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