
Meinung
Steffen Heller meint: Das Sequel hat nur wenig mit dem Vorgänger gemein? Was soll’s! Der storylastige Start des Spiels ist verdammt stark, die Phyre-Missionen werden im späteren Verlauf durchaus unterhaltsam und die englischen Darsteller liefern eine tolle Performance ab. Aber das Missionsdesign ist streckenweise unterirdisch. Mir graute es jedes Mal erneut vor Fabiens Abschnitten, die mir Bewegungsfreiheit nahmen und deren coole spielmechanische Idee spätestens in der zweiten Nacht zerfällt. Statt die Story durch schlechte Detektivarbeit zu beeinflussen, wiederhole ich einfach nur per Versuch und Irrtum die Gespräche, bis das Ergebnis passt. Selbst die RPG-übliche Level-up-Karotte funktioniert nicht, da ich mit Fähigkeiten-Punkten bloß Skills freischalte, die nicht mächtiger, sondern nur anders sind. Und dafür soll ich banalste Fetchquests erledigen oder leblosen NPCs repetitiv das Blut aussaugen? Das erscheint mir eher als Raub meiner kostbaren Lebenszeit.









Sehr schade…ich habe den Vorgänger nie gespielt, aber die Thematik hätte mich irre interessiert.
Irgendwie frage mich, ob Verschiebung und Entwickler tausch bei Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 gelohnt hat.