Vanishing Point – im Klassik-Test (DC)

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Gewöhnliche Rennspiele setzen Euch ein fixes Teil­nehmerfeld auf abgesperrten Rennstrecken vor und laufen nach denkbar simplem Prinzip ab: Wer am Schluss als erster die Ziellinie überquert, ist der große Gewinner – es sei denn, Ihr sitzt gerade vor einem Rallye-Titel. Hier kommt es bekanntlich darauf an, die schnellste Zeit zu erzielen, dafür braust Ihr in der Regel mutterseelenallein über Kiesbetten und Teerab­schnitte. Vanishing Point von Acclaim setzt sich das Ziel, beide Konzepte zu einem neuen und aufregenden Renn­erlebnis zu verquicken: Hier kämpft Ihr nicht direkt gegen mehr oder weniger intelligente CPU-Gegner. Über Erfolg oder Niederlage entscheidet einzig, wie lange Ihr für Eure Runden braucht. Allerdings habt Ihr die Strecke nicht für Euch alleine, sowohl Zivil­verkehr als auch andere Anwärter auf eine Rekord­zeit sind unterwegs, und das nicht zu knapp.

Acht Rundkurse (auch gespiegelt und rückwärts befahrbar) und 32 lizenzierte Schlitten von BMW, Jaguar und anderen bekannten Marken warten darauf, von Euch angetestet zu werden. Die Renn­strecken führen allesamt auf öffentlichen (Einbahn-)Straßen durch Städte, Wüsten- sowie Berg­abschnitte und sind durch Siege in den Einzelrennen freischaltbar. Über zwei oder drei Runden gebt Ihr mit Eurem Vehikel Vollgas und weicht anderen Verkehrsteilnehmern aus, die sich je nach ihrer Gesinnung verhalten.

Gewöhnliche Sonntags­ausflügler bummeln getreu der Straßen­verkehrs­ordnung über den Asphalt, halten brav die Spur und sind meist mit gemütlichem Tempo unterwegs. Ganz anders geben sich Eure Konkurrenten, die auf Wunsch durch eine Pfeilmarkierung bereits von Weitem erkennbar sind. Da diese ebenfalls auf Zeitjagd sind, riskieren sie deutlich mehr und fahren spürbar ruppiger. Passt Ihr nicht auf, werdet Ihr schon mal abgedrängt oder in die nächste Leitplanke befördert. Genauso gut kann es vorkommen, dass sich zwei Gegner unmittelbar vor Euch verkeilen und so unfreiwillig eine Blechbarriere produzieren. Über den aktuellen Zwischen­stand informieren Euch Einblendungen an mehreren Checkpoints: Neben der Platzierung wird Euer Vorsprung bzw. Rückstand auf den Führenden angezeigt.

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JACK POINT
2. Juli 2020 0:57


Ja, da hast Du auch wieder Recht. Klar, hätten sie die Grafik schon mehr an die Dreamcast-Power anpassen können.

cocineroA
1. Juli 2020 17:27

Ja hast recht aber es wäre so viel mehr möglich gewesen.lohnt sich halt nicht

JACK POINT
1. Juli 2020 4:14


Lieblos übertragen? Naja, die Grafik hat vielleicht nicht so viel dazugewonnen, aber ist eindeutig sauberer, klarer, schärfer- da üblicher das da schon reicht um Multikonsoleros zur Dreamcast-Version greifen zu lassen- bzw. was sag ich- die 60 fps sprechen doch für sich.

dunklertempler
30. Juni 2020 17:50

Mein DC Favorit war Speed Devils, hatte nen coolen Karieremodus

cocineroA
29. Juni 2020 20:24

Hab ich auch gerne gespielt.der stuntmodus rockt!leider wie so viele dc spiele lieblos von der Playstation rübergezogen

Lincoln_Hawk
29. Juni 2020 18:12

Tolles Spiel auf der Dreamcast

Sanftmut
29. Juni 2020 15:11

Eins dieser seltenen Spiele, an die man zunächst keine all zu hohen Erwartungen hat, die einen dann aber eines Besseren belehren. Hat mich damals über Monate hinweg motiviert.