Versailles: Verschwörung am Hof – im Klassik-Test (PS)

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Angst schleicht durch’s Schloß Ludwig des XIV: Ein Droh-Pamphlet kündigt die Zerstö­rung Versailles’ an. Als ehrenvoller Detektiv werdet Ihr beauftragt, den Dingen bei Hofe auf den Grund zu gehen. Entwickler Cryo setzte dabei auf die weiter­entwickel­te”Atlantis-Technik; d.h. Ihr durchschreitet das Point-and-Click-Adven­ture aus der Ego-Perspektive, dürft Euch allerdings nicht frei bewegen. Mögliche Laufwege werden durch einen Cursor signalisiert, Märsche in einer kurzen Animation dargestellt. In Echt­­zeit dreht Ihr Euch und blickt an Boden oder Decke. Dabei er­späht Ihr u.a. originalgetreu nach­gebildete Ge­mälde.

Vor allem je­doch durchsucht Ihr Schränke und Schub­laden nach Indizien, unterhaltet Euch oder be­lauscht Dialoge. Während Eurer Untersuchungen im Schloß begegnen Euch viele Persönlichkeiten der französischen Historie, zu denen Ihr per Knopfdruck Informationen erhaltet. Zusätzlich erläutert ein ­ausführliches, sehr textlastiges Nachschlagewerk u.a. Bräuche, Mode und Architek­tur des 17. Jahrhunderts. Ohne Zeit­druck oder ­verschlossene Türen schreitet Ihr außerdem im Besucher­-Modus durch’s Schloß.

Ver­spielte Geschichtsstunde über den französischen Hoch­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­adel: Lehrreich und hübsch anzuschauen, aber auch langatmig, frustrierend und leidlich spannend.

Singleplayer60
Multiplayer
Grafik
Sound