Virtua Striker 3 ver.2002 – im Klassik-Test (GC)

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Die WM ist gegessen, der Spieleabsatz verhält sich reziprok zur Außen­tempe­ra­tur: Wen – könnte man fragen – interessiert da noch ein weiteres Fußball-Spiel? Segas Virtua Striker 3 lockt natürlich vor allem die Fans der arcade-lastigen Reihe, die bereits auf dem Dreamcast und in den Spielhallen für kurzweilige Bolzerei gesorgt hat.

Entsprechend den Automaten-Wurzeln erfreut Ihr Euch in einer nahen, seitlichen Kameraperspektive an toll animierten Sportlern, die – wegen fehlender Lizenz – aber sämtlich der Phantasie der Entwickler entsprungen sind. Die schnör­kellose Steuerung erlaubt Euch flotten Spieleinstieg: Langer oder kurzer Pass und Schuss sind Eure Offensiv-Ak­tionen, zudem dürft Ihr grätschen (wobei das Timing über die Straf­würdigkeit der Attacke entscheidet). Die Schulter­tasten dienen zum Formations-, Taktik (Angriff, Normal, Verteidigung) und Spie­lerwechsel. Dank der mageren Pad-Belegung liegt die Betonung der Mat­ches auf Bolzen und Kämpfen, taktischer Spielaufbau wird kaum verlangt.

Neben einer dürren Karriere, in der Ihr gezielt Trainingsanweisungen gebt, ver­gnügt Ihr Euch bei einer WM, einer Liga mit bis zu 32 Teams, dezent variablen Turnieren, im Training oder einem Ver­sus-Match.

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