War of the Monsters – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Oliver Ehrle meint: Als Fan des Low-Budget-Horrorfilms hat mich War of the Monsters sofort angesprochen: Mit der humorvollen Präsentation im Autokino-Stil, eingeblendeten (fiktiven) Kinopostern und dem pompösen Sound­track hat Incog die Atmosphäre der Monsterklassiker exakt getroffen. Auch der Inhalt stimmt: Das umfangreiche Kampfsystem mit Nah- und Fernattacken sowie zahlreichen Hieb- und Wurfobjekten ermöglicht vielfältige Taktiken – und die sind dank der cleveren CPU-Streiter auch nötig! Doch beim Zielen (L1+R1) verrenkt Ihr Euch die Finger, im Roboss-Match müsst Ihr die Tasten minutenlang gedrückt halten. Auch lästig: In den Häuserschluchten bleibt die Kamera schon mal an einer Wand hängen, dann kämpft Ihr zwei bis drei Sekunden blind. An Übersicht fehlt es auch im Splitscreen, zu schnell verschwindet der Feind aus dem Sichtfeld – ein i-Link-Modus fehlt. Trotzdem: War of the Monsters ist ein solides Kampfspiel mit Grips, etwas kurz aber dafür heftig.

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