WCW Nitro – im Klassik-Test (PS)

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Die wöchentliche Massenkeilerei WCW Nit­ro findet nun auch auf der Playstation statt: 16 schweißgebadete Muskelpakete wie Harlem Heat, Kevin Nash und erstmals auch der deutsche Alex ”Wonderkid” Wright steigen in den Ring, geheime Manager und die hübsche Miss Elisabeth müßt Ihr selbst erspielen. Die vier Feuerknöpfe sind mit Schlag, Tritt, Chop und Action (Rennen und Turnbuckle-Moves) belegt, die Zeigefinger­tasten nutzt Ihr zum Blocken, Flüchten und Abklatschen.

Wie in einem Prügelspiel drückt Ihr für jeden Griff eine Spezialkombina­tion, den traditionellen Clinch und ein anständiges Kontersystem gibt es nicht. Des­halb müßt Ihr alle Moves auswendig lernen, was Einsteigern und Gelegenheitsspielern den Spaß verdirbt: Immer nur der gleiche Schlag wird auf Dauer langweilig; statt mit Euren Kumpels prügelt Ihr Euch bald nur noch mit den CPU-Recken. Das WCW-Turnier ist obendrein nicht so taktisch wie die Konkurrenz. Die Schläger wurden beeindruckend umgesetzt und sehen ihren Vorbildern zum Verwechseln ähnlich, die Animationen wirken etwas lahmer als im Ringkönig Toukon Retsuden 3.

Grafisch beeindruckendes Wrestling mit Prügel­spiel­steuerung: Der Einstieg ist schwer, der Kampf nicht so taktisch wie zum Beispiel bei “WCW vs the World”.

Singleplayer65
Multiplayer
Grafik
Sound
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I, MANIAC
Profi (Level 3)
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“You know who I am, but you don’t know why I’m here…” 😀
– Das Gameplay-Stiefkind dieser Ära. Ich verbrachte mehr Zeit in den Menüs als im Spiel. Und irgendwie hatte ich trotzdem Spaß genug um mich positiv daran zu erinnern.