We Happy Few – im Test (PS4)

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Wertung

  • Download-Fassung belegt 10,5 GB
  • Sandbox-Modus wird erst per Patch nachgereicht
  • kostenpflichtiger Season Pass bringt weitere Storys

Atmosphärisch dichtes Survival-Adventure mit innovativem ”Joy”-System, das allerdings an mancher Indie-Krankheit leidet.

Singleplayer76
Multiplayer
Grafik
Sound
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NikeX
28. Juni 2019 11:41

Ganz schön umfangreiches Spiel. Die Alpha habe ich viel gespielt. Und mit den Szenarien von Sally, Ollie und Arthur habe ich 50+ Std. in England verbracht. Am Lustigsten war die Szene in der Ollie fragt, was sie mit den Behältern machen sollen, zuruckgeben für Pfand? Zum Joy kommt noch das Spritzen von Glucose und Insulin. Ganz schön drastische Ideen. Die Leute sind süchtig nach oberflächlichster Zerstreuung. Fahrenheit 451, Brave New World und 1984 haben ein Kind. Nervigstes Element sind die ultraöden und langen Laufwege, teilweise mit Abkürzungen, die mich auf Pfade nicht beendeter Levelarchitektur geschickt haben. Das ist zwar echt schlampig, passt aber zur Oberflächlichkeit (alles nur Fassade). Solche Spiele gibt es kaum. auch die Sorge, als Sarah das Baby nicht verhungern zu lassen ist krass. Solche Spiele brauche ich mehr. Das Figurendesign ist so abartig genial, dass ich es besser als das von Bioshock finde, im Verhältnis zu Seinerzeit. Das schreit nach mehr, nach Verfilmung, nach einer Netflix Serie. Absolut grenzgenial. Aber nochmal spiele ich es nicht.