Whizz – im Klassik-Test (SNES)

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Whizz wirkt wie die Videospielumsetzung von ”Alice im Wunderland”: Als pummeliger Albinohase hüpft Ihr durch isometrische Fantasy-Landschaften, laßt per Knopfdruck bunte Raketen steigen und sucht unter Zeitdruck den Levelausgang. Dabei trachten Euch grimmige Gnome und wandelnde Eier nach dem Leben, Stachelfallen und Abgründe bedrohen Eure glorreiche Mission. Für Rätseleinlagen sorgen Stein- und Holzwände, die Ihr nur mit dem passenden Würfel­extra durchbrechen könnt.

Leider könnt Ihr trotz versteckter Zeitextras die verzwickten Levels kaum ausreizen: Nur wer jede Welt (mit Lebensverlusten) auswendiglernt, erreicht rechtzeitig das Ziel. Obendrein sorgt die eintönige Leveloptik für Verwirrung: Größere Plätze unterscheiden sich nur durch die herumlaufenden Gegner, Ihr marschiert an falscher Stelle in die richtige Richtung und verliert kostbare Zeit. Auch die dudeligen Synthieklänge im Hintergrund und hingeschluderte Hüpfsounds belegen: Whizz fehlt der letzte Spieldesign-Feinschliff.

Nettes Iso-Jump’n’Run mit ”Alice im Wunderland”-Grafik und Dudelsound: Knappes Zeitlimit und innovationsloses Design zehren am Spielspaß.

Singleplayer61
Multiplayer
Grafik
Sound