Worms 3D – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Vor zehn Jahren verkaufte der englische Entwickler Team 17 das erste Worms für Heimcomputer und Konsolen, eine Niedlichvariante der klassischen ”Artille­rie­schlacht”-Programme: Vier Spieler lenkten abwechselnd aus der Seitenperspektive ihren Vierertrupp niedlicher Wurmsöldner, die sich mit ­Bazooka, Handgranate und Rakete gegenseitig aus der Arena semmeln – wer übrig bleibt, gewinnt. Dutzende Neuauflagen später kommt jetzt endlich die 3D-Version: Während PC-Zocker auch online spielen, treten auf Konsole bis zu vier Freunde auf ­einem Bildschirm zum Shootout an.

Die Arenen bestehen meist aus verminten Inselgruppen oder einer Fes­tung, die im Laufe des Gefechts komplett zu Bruch gehen. Seid Ihr am Zug, steuert Ihr einen Eurer Würmer wie in einem Jump’n’Run: Ihr habt knapp eine Minute Zeit, in Schussposition zu kriechen und zu hüpfen, dann greift Ihr an – für optimale Übersicht wechselt Ihr in Ego- und Vogelperspektive. 32 Waffen, Extras und Talente bringen taktische Abwechslung: Schleudert Brandbomben und Äxte, ballert mit Raketen und Uzi und nutzt Teleporter sowie Fallschirme. Jede Waffe besitzt strategische Vorteile wie hohe Reichweite, flächendeckende Zerstörung oder gerade bzw. ballistische Flugbahn – wer sich nicht auskennt, liest in der neckischen Waffenkunde alles Wissenswerte nach. Die räumliche Tiefe macht den Spielablauf komplizierter, so müsst Ihr jetzt z.B. beim Zielen Windrichtung und -stärke genauer einkalkulieren. Auch mit der Druckwellenphysik lässt sich prima experimentieren, um Feinde mit einem Schuss auszuschalten: Zielt mit der Rakete einfach auf die Brückenpfeiler unter einem Wurm, damit er ins tödliche Wasser purzelt! Umfangreiche Spielmodi runden die 3D-Schlacht ab: Solisten ballern sich durch Kam­pagne, Arcade- und Missions-Modus, während die Regeln im Mehrspieler-Match manuell einstellbar sind.

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