WRC 3 – im Klassik-Test (PS2)

0
310
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Das Leben eines Rallye-Piloten kann ganz schön hart sein: Auf der Jagd nach Bestzeiten kämpft man mit Auto wie Untergrund und hat kaum Zeit, die prächtige Aussicht zu genießen. Dazu sitzen noch die ­Kontrahenten im Nacken und steile Abgründe bestrafen jeden Fehler mit zeitraubenden Abflügen.

WRC 3 bietet alle aktuellen Saisondaten der Offroad-Weltmeisterschaft in satten 14 Ländern inklusive neuer Türkei-Rallye. Dazu gesellen sich natürlich auch alle Teams und Piloten (außer Colin McRae natürlich) samt deren ­Geschichte. Hurtige Rennfahrer freuen sich über Einzel-Etappen sowie ein ‘Schnelles ­Rennen’, das Euch auf eine zufällige Strecke schickt. Zu den insgesamt 19 Rallye-Boliden zählen auch die originalen WRC-­Kisten, die sich aber nur wenig voneinander unterscheiden.

Nachdem Ihr Euch für ein Vehikel entschieden habt, informiert Ihr Euch über Strecke und Oberflächen­beschaffenheit (Asphalt, Schotter, Eis etc.), um dann in der Werkstatt das Wägelchen abzustimmen. Dazu schraubt Ihr an Aufhängung, Bremsverteilung und Übersetzung in drei Stufen. Wahl­weise startet Ihr noch zu einer kurzen Testfahrt (Shakedown), beginnt gleich mit einer Einzelrallye oder der kompletten Meisterschaft nach WRC-Vorbild.

Nach dem Einsteigen ins Cockpit ­gefällt zunächst die sehr detailreiche und stimmige Umgebung, durch die Ihr Euren Boliden driften lasst – Fernsicht inklusive. Dabei machen zahl­reiche Hindernisse wie Zäune, Steinbrocken oder Bäume den Rennalltag schwer. Für mehr Abwechslung an und auf der Strecke ist somit gesorgt: Abzweigungen, fiese Kuppen und ­enge Dorfgassen sorgen für den nötigen Adrenalinschub. Umso wichtiger ist dabei das vorsichtige Manövrieren der Offroad-Schleudern, die sich nun weit agiler als im Vorgänger ver­halten. Die abwechslungsreichen Etappen überraschen dabei mit einer Länge von bis zu sieben Minuten – leider sind Sprünge karg gesät. Außerdem könnt Ihr Wagenschäden nicht mehr selbst reparieren – dies geschieht nun automatisch. Ebenso entfiel der im Prequel noch vorhandene Rallye-Editor, was Bastler ein wenig ärgern dürfte. Positiv dagegen ist die Mehrspieler-Unterstützung: ­Alle Modi samt Meisterschaft können mit bis zu vier Spielern abwechselnd gezockt werden. Zwei Fahrer gleichzeitig werden schließlich mit dem ‘Zeitrennen’-Splitscreen bedient.

Zurück
Nächste