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| Spiel: | Wreckreation |
| Publisher: | THQ Nordic |
| Developer: | Three Fields Entertainment |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, XSX |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 12 / 2025 |
Criterion Games wurde heutzutage zum Unterstützer-Studio für die Battlefield-Reihe umgebaut und könnte somit kaum weiter weg von einem neuen Burnout sein. Doch ehemals leitendes Personal bleibt dem Genre treu: Alex Ward und Fiona Sperry gründeten 2014 das kleine Indie-Studio Three Fields Entertainment und werkelten fortan an mehreren Crash-Kreuzungs- und Rennspielen ganz im Geiste von Burnout. Zuletzt wurde 2020 Dangerous Driving 2 angekündigt und als Herausforderer von Burnout Paradise angelegt. Es folgte lange Stille und ein überraschendes Comeback unter den Fittichen von THQ Nordic unter dem neuen Namen Wreckreation, das Vollgas geben will.
Und tatsächlich: Was Ihr hier bekommt, wirkt in fast allen Aspekten wie eine mehr oder weniger dreiste Kopie von eben Burnout Paradise. Vom Grundkonzept einer offenen Welt über Renn- und Karrierestruktur bis hin zu Bedienführung und Präsentation sind die Ähnlichkeiten frappierend. Ein paar deutlichere Unterschiede gibt es trotzdem. So findet sich hier keine zentrale Stadt auf der Karte, dafür bestimmen relativ unspektakuläre Berg- und Waldpassagen mit vielen geradlinigen Straßen die Szenerie. Und die kreative Ader der Spieler soll mit ”Live Mix”-Basteleien angeregt werden, bei denen Ihr jederzeit direkt in der Landschaft Objekte und Streckenteile ablegen oder in der Luft achterbahnartige ”Himmelsstrecken” baut, die natürlich auch im gemeinsamen Online-Betrieb nutzbar sind – sofern Euch die sehr unhandliche Bedienung nicht davon abhält.
Ansonsten bleibt aber ein ”Sie waren stets bemüht”-Eindruck, weil nun mal Grafik, Fahrphysik und eigentlich alles andere auch nicht am Auspuff der Vorlage schnuppern können.























@Steffen.Kaufen werde ich es garantiert. Ich habe schon soviel aus Prinzip zum Vollpreis gekauft nur um die Macher dahinter zu unterstützen. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich Ride 6 mit 98€ jetzt für die digitale Version unterstützt hab. Das ist bei mir eine Herzensangelegenheit. Geld sparen kann ich dann wieder ein andermal. Manch anderer gibt für 30 Jahre altes Zeugs viel zu viel Geld aus. Aber das Neueste, was einem sogar viel mehr zu bieten hat(Trophäen, freispielbaren Inhalt) soll dann möglich günstig sein oder am besten im Sale.
Ich will es auf jeden Fall unterstützen. Ich habe deswegen schon aus Prinzip letztens im Laden Rennsport, Project Motor Racing und Sonic Racing mitgenommen. Alle zum Vollpreis. Obwohl ich Besseres schon da habe. Ich finde wirklich das man solche Sachen unterstützen sollte. Ich werde Wreckreation auf jeden Fall demnächst mit meinem Kauf unterstützen.
Zum Thema Unterstützung: Dem Indie-Team erhält bereits kein Geld mehr von Publisher Embracer und versucht das kleine Kernteam nur noch mit Patreon über Wasser zu halten, um weitere Updates für das Spiel liefern zu können (https://www.patreon.com/cw/u10680381).
Zum Spiel: Ich mag das Studio, weil es den Burnout-Geist mit den Crash-Modi-Games wie Danger Zone weiter am Leben hält, aber leider haben sie nie Kernprobleme wie das lahme Fahrgefühl oder die öden Strecken in den Griff bekommen. Hätte mir auch eher gewünscht, dass sie wie zu Beginn bei Dangerous Golf kleinere Brötchen backen und diese Idee dann gut umsetzen statt auf das mäßige Grundgerüst immer weitere Steine zu bauen, wodurch sich ganz neue Herausforderungen auftun.
Man sollte aber natürlich bedenken: Wreckreation brachte den Publisher-Deal und die finanzielle Sicherheit war sicher ganz angenehm für diese Zeit.
Von Alex Ward’s eigenen Burnout Titeln hätte mehr erwartet.
Kannte ich garnicht. Scheint ja nicht Vollpreis zu sein. Nehme ich bestimmt mal mit wenn ich es Retail NEU sehe.
Es muss in keinster Weise besser als irgendein Vorbild sein. Ich denke ich werde es unterstützen.