Wulverblade – im Test (Switch)

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Wir befinden uns im Jahre 120 nach Chris­tus. Ganz Britannien ist von den Römern besetzt. Ganz Britannien? Nein! Ein von unbeugsamen Stammesmitgliedern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten… So könnte man die ­Geschichte von Wulverblade in harmlosen Worten zusammenfassen – bis man selbst Hand an den Sidescroll-Prügler legt. Hinter der vermeintlich putzigen Old-School-Fassade steckt eine waschechte Herausforderung, die weniger durch Tiefgang, dafür umso mehr mit brachialer Action unterhält. Nachdem Ihr Euch für einen von drei mit unterschiedlichen ­Statuswerten versehenen Charakteren entschieden habt, erzählen Euch handgezeichnete Comic-Sequenzen vom blutigen England-Krieg, den Ihr fortan auf Seite der ­Insulaner bestreiten dürft. Ähnlich wie im Klassiker Golden Axe häckselt und schnetzelt Ihr Euch durch acht Levels voller Feinde, stellt Euch dicken Endgegnern und säbelt allem, was sich bewegt, diverse Gliedmaßen vom Leib. Diese dürft Ihr anschließend ganz beiläufig aufsammeln und ebenso wie Axt, Schwert und Co. als effektive Waffe einsetzen. Die eingängige, aber träge Steuerung samt Doppelbelegung verlangt allerdings Fingerspitzengefühl und sorgt neben der hohen Schwierigkeit immer wieder für unfreiwillige Bildschirmtode. Dem Setting entsprechend sind diese mit einer guten Dosis Blut versehen, an dem Wulverblade generell nicht spart. Wechselt Ihr jedoch gekonnt zwischen Combo- und Spezialattacken und blockt oder integriert Ihr die Umgebung in Euren Kampf, merkt Ihr, was für eine kurzweilige Spielmechanik hinter dem Klopper steckt.

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