WWF Warzone – im Klassik-Test (N64)

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Nach ihrem Playstation-Besuch keilen sich Acclaims 16 WWF-Recken nun auf dem N64: Einzelwrestler treten zum ”Challenge”-Turnier an, wüste Raufbolde nutzen im ”Weaponmatch” Titelgürtel und Fernseher als Waffe. Bis zu vier Schläger treffen sich im “Tag Team”- und “Battle Royal”-Modus. Neben den vorgegebenen Catchern dürft Ihr obendrein im ”Create a Wrest­ler”-Menü eigene Helden erstellen und die geheimen Kämpfer der Liga erspielen.

Die Steuerung ist komplizierter als bei der WCW-Konkurrenz: Mit A und B teilt Hiebe und Tritte aus, die Ihr mit dem Steuerkreuz zu durchschlagkräftigen Dropkicks und Shoulder­blocks variiert. Mit den gelben Buttons rennt und blockt Ihr und wendet Euch verschiedenen Gegnern zu. Mit C-Links geht Ihr in den Clinch (von vorn und hinten), die Ausgangsposition für Würfe und Griffe wie Backsupplex, Atomic Drop und Gorilla Press. Für jedes Manö­ver müßt Ihr eine spezielle Tastenkom­bination auswendig lernen, neu herausgefundene Specials werden in der eingebauten Move-Liste verewigt. Im Clinch schubst Ihr den Feind mit der Sprinttaste ins Seil – mit dem Block wehrt Ihr Hiebe ab und setzt bei Würfen zu einem Gegen­griff (”Reversal”) an. Auch Combo-Grabs beherrschen die Ringmonster: Setzt Euch auf die Brust des Gegners und bearbeitet seine Visage mit einer Serie von Faustschlägen! Nach besonders harten Treffern taumelt Euer Schützling benommen durch die Arena: Nach ein paar Sekunden (oder weiteren Hieben) seid Ihr jedoch wieder putzmunter. Diesen Augenblick der Besin­nungslosigkeit nutzt der Feind meist für seinen Finishingmove mit anschlie­ßen­dem Pin – nach drei Sekunden auf dem Boden beendet ein unsichtbarer Schieds­richter das Match.

Für eine authentische Hallenatmosphäre sorgen das digitale Ringsprecher­duo sowie die kreischenden Zuschauer. Die Titel­melodie Eures Schützlings wird nur beim Einmarsch gespielt. Dafür verwöhnt Euch die Interlaced-Grafik mit ­sagenhaften 640×480 Pixeln.

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