
Meinung
Thorsten Küchler meint: Wolverine im Schafspelz: Wähnte ich mich anfangs noch auf dem Planeten ‘Lizenzmüll’, überrascht der männlichste aller X-Men bei fortgeschrittenen Missionen mit spielenswerter Eigenständigkeit. Allen voran die animalische Sinnesverstärkung samt edler Effekthascherei bürgt für Spannung fernab grafisch mauer Keilerei. Umso ärgerlicher, dass solch innovatives Gedankengut oft von Schnitzern sabotiert wird: So laden unfaire Stellen gepaart mit fiesen Speicherpunkten und hakeliger Kontrollen zum zähen Wiederholen eines gigantischen Szenarios ein. Noch dazu lässt sich die Majorität der Spezial-Attacken nur durch glückliche Zufälle aktivieren – verschenkt. Ein abschließendes Sonderlob gibt’s aber für die von Patrick Stewart und Mark Hamill intonierte Sprachausgabe.








