X-Men 2: Wolverine’s Revenge – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Geldwerter Software-Zufall: Nach diversen Verschiebungen erscheint Activisons Wolverine-Digitalisierung pünktlich zum zweiten Kinospektakel – einen frischen ­Namenszusatz gab’s obendrein.

Weil inspirierte Storys im Lizenzmetier offenbar geächtet sind, tretet Ihr ergo als namensgebender Alleingänger-Mutant gegen Eure Schöpfer an – ein fieser Virus schlummert nämlich in Eurer behaarten Brust. Egal ob der tierische Superheld nun durch riesige Laborkomplexe, eingeschneite Militärbasen oder düstere Höhlen trampelt – stets warten rudimentäre Schalterdrückereien sowie hordenweise Wachmännlein auf Euch. Deren meist tumbe Frontalattacken kontert Wolverine mit seinen stählernen Klauen: Einmal ausgefahren, zerkratzen diese messerscharfen Fingerchen auf Knopfdruck jedem Bösewicht seine fiese Visage – Fußtritte sind freilich ebenso im Offensiv-Angebot. Eine Besonderheit repräsentieren jedoch die ‘Strike’-Attacken: Versammeln sich Eure Widersacher in der richtigen Konstellation, werden blinkende Pfeile eingeblendet und Ihr aktiviert via Kreistaste einen desaströsen Kettenangriff.

Weil selbst der durchtrainierteste Polygonrecke mal durchatmen muss, packt Euer Marvel-Mann bereitwillig seine animalischen Instinkte aus: Sodann wird das Geschehen in schummriges Orange getaucht respektive sämtliche Sinneswarnehmungen optisch betont – Fußabdrücke leuchten grell, Pfeile markieren feindlichen Blickkontakt. Wer jetzt noch brav schleicht, wird mit schicken Stealth-Morden belohnt.

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