
Seite 2
Das Schnellreisesystem ist dabei extrem komfortabel, innerhalb eines Areals wechselt Ihr den Ort ohne jegliche Ladezeit! Ein gelungener Tageszeitenwechsel und hübsche Wettereffekte tun ihr Übriges – die weiten Landschaften von Xenoblade sind auch heute noch eine Reise wert, zumal auch die Monstergefechte ebenso schnell wie spaßig ausfallen. Einen separaten Kampfbildschirm gibt es nicht, Ihr visiert ein Monster an und wählt die Angriffs-Option – sofort beginnt Eure Truppe, automatisch loszuschlagen. Über ein Menü wählt Ihr die Aktionen des aktuellen Anführers, inflationärer Gebrauch von Spezialattacken wird über ein Cooldown-System unterbunden. Ein wichtiges Element sind Shulks Visionen: Durch das Monado kann der blonde Held fatale Angriffe der Gegner vorhersehen und bekommt so Gelegenheit, sich auf diese vorzubereiten oder sie ganz zu verhindern.
An den eigentlichen Szenarien und 3D-Modellen des Originals wurde nicht allzu stark gefeilt, aber die waren schon auf der Wii gut gelungen. Dafür hat Monolith Software die Auflösung nach oben geschraubt und den Artstyle großzügig überarbeitet: Die Charaktermodelle sind etwas detaillierter, Köpfe und Gesichter wurden ausgetauscht – damit ist der Anime-Look in der Definitive Edition um einiges ausgeprägter als im Original oder auf dem 3DS. Auch die Umgebung ist jetzt klarer, detaillierter und auch farbenfroher; manchen Orten, Figuren und Animationen merkt man ihr Alter allerdings doch an. Flexibel gibt man sich bei der Akustik: Die Musik – bereits auf der Wii ein Highlight – könnt Ihr jetzt wahlweise im Original oder in einer neu arrangierten Version hören, für die Sprachausgabe wählt Ihr zwischen der japanischen und der englischen Vertonung. Letztere entspricht zum Glück der Wii-Version: Talentierte britische Sprecher leihen hier Shulk und Co. ihre Stimmen, eine angenehme Abwechslung zum sonst so üblichen amerikanischen Einschlag der meisten Spiele-Vertonungen. Für Serienfans spannend: Partymitglied Melia wird von Jenna Coleman, die kurz darauf bei der Kultserie ”Doctor Who” einstieg, vertont.
Auf die Erweiterungen der 3DS-Portierung wie amiibo-Unterstützung wird hier verzichtet, dafür überrascht die Definitive Edition mit einem neuen spielbaren Epilog, der an das Ende anschließt, das Kampfsystem etwas modifiziert und Euch in Areale schickt, die es damals nicht ins Hauptspiel geschafft haben – eine willkommene Ergänzung!









Für mich nach wie vor das beste RPG seit Final Fantasy VI. Vor 10 Jahren brauchte ich erst ein paar Stunden um mit Xenoblade Chronicles warm zu werden, diesmal habe ich mich sofort in die fantastische Welt reinsaugen lassen. Oftmals stehe ich minutenlang einfach nur rum und bestaune einige der spektakulärsten Landschaften der Videospielgeschichte. Nachdem die WiiU- und Switch-Nachfolger imo leider nicht an den Erstling rankamen, habe ich nach etwas mehr als 60 Stunden die Definitive Edition bereits abgeschlossen und widme mich aktuell dem Epilog. Und der nächste Durchgang ist auch bereits wieder geplant. ^^
Teil 2 habe ich nach 2 Stunden ausgemacht. Wenn ich unter der Erde liege, habe ich vielleicht wieder die Muße dazu.
Beim Erstling war ich zwar schon vorbelastet durch die 3DS Version, ich finde aber nicht, daß hier der Einstieg besonders schwer oder kompliziert ist.
Teil 2 ist da noch etwas komplexer, alleine schon vom Kampfsystem.
Bei Final Fantasy X/X-2 oder Final Fantasy XII zBs habe ich deutlich länger gebraucht, um mich im Spiel richtig zurecht zu finden.
Ja. Ab und an lasse ich schon etwas Zeit in der Charakter Verwaltung. Gerade wenn man wieder bei nem neuem Händler angekommen ist. Dann heißt es Attribute vergleichen. Cool find ich dabei die Skills Books.
Kostet zwar zusätzlich Zeit, macht für mich aber auch n Teil des Spaßes aus, den ich mit Xenoblade habe.
Wenn ich überhaupt was an dem Spiel aussetzen könnte, dann dass es mit der Zeit natürlich schon etwas repetitiv ist.
Die geniale Story und die teils wunderschönen Aussichten machen das dann aber wieder gut.
Ich fand den Einstieg nicht besonders hart oder sperrig. Das fucking Item Management und die ganzen Pimp-Systeme gehen mir bei dem Spiel derbe auf die Nerven. Sowas gehört in Pseudo- bzw. Loot-RPGs wie Diablo, aber nicht in ein anständiges Spiel.
@Spriggan
Also von Kampfsystem ist eher mit Final Fantasy XII oder eines KOTOR. Der Clou bei Xenoblade Chronicles ist das Zeit – feature. darin weiß, welche Gegner hohen Schaden leidet und es zu vermeiden. Kann dir höchsten empfehlen nicht am Anfang frustriert, wie es mir ging, es ist eine beeindruckende RPG mit frei erkunden Welt u. eine spannende Story.
Ok danke für eure Meinungen, dann lass ich es wohl abermals aus (oder hol’s mir irgendwann sollte es mal innem Sale sein).
Spielmechanisch ist der zweite um längen besser. Blöd ist nur die Gacha Blade Mechanik aber normale Blades sind auch gut. Und die Shonen Anime Geschichte mag halt nicht jeder und auch das Design ist mehr Anime.
Hab von der Neuauflage nur Future Connected gespielt, aber inzwischen gefällt mir das Kampfsystem vom 2er ein Stück besser. Insgesamt aber eine großartige Serie, Teil 3 kommt dann sicher erst für den Switch-Nachfolger :/
Ich habs auf der Wii versucht. Hat mich leider auch nicht abgeholt. Ich vermute mal, man muss es eine ganze Weile spielen, bis man wirklich drin ist. Und diese langen Anlaufzeiten sind einfach nicht mein Ding. In der Zeit hab ich ja schon ein anderes Spiel durch. Das geht definitiv besser. Aber ich hab eingesehen, dass ich mich an JRPGs wohl kaum noch versuchen werde, ist einfach nicht mehr meine Welt. Fans des Genres haben da mittlerweile eine Auswahl auf allen Systemen, die könnte man bis ans Lebensende spielen und wären dann noch nicht damit durch. ^^
Also ich rühre MMOs auch nicht mit der Kneifzange an. Aber Xenoblade Chronicles 1 hat mich schon längst abgeholt. Bin aktuell bei fast 50 Stunden Spielzeit und es wird mir nicht öde.
Den 2ten kann ich nicht beurteilen, der soll aber angeblich nicht so gut sein wie das 1te.
@Spriggan : Ich finds vom Spielgefühl her absolut kacke wenn ich ehrlich sein soll. Die Charaktere holen mich auch nicht gerade ab. Und ja, das Kampfsystem ist dabei das größte Problem, ist sehr MMO-like.
Beste RPG der letzte Konsole Generation.
Beide Teile nehmen sich meiner Meinung nach vom Spielprinzip nicht all zu viel, den Erstling finde ich aber irgendwie kompakter.
Ich kann mich nicht entscheiden ob ich’s mir holen soll… Hatte mir zum Start der Switch Xenoblade Chronicles 2 geholt und war masslos enttäuscht davon.. Es fühlte sich an wie ein MMO einfach ohne online zu sein.. (und ich hasse MMO’s… )
Wie seht es beim Erstling aus?
Kann ich so unterstreichen das Fazit??