YIIK: A Post-Modern RPG – im Test (PS4)

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Ein bärtiger junger Mann im karierten Hemd, der Schallplatten auf seine Gegner wirft? Simple Polygon-Grafik, stilistisch irgendwo zwischen EarthBound und South Park? Ein Mystery-Plot im Jahre 1999? Das liest sich wie die Definition des Indie-Hipster-RPGs schlechthin, aber tatsächlich ist YIIK – die beiden Zeichen in der Mitte sind übrigens eine römische Zwei – ein nicht nur inhaltlich, sondern auch spielerisch spannendes Rollenspiel.

Das vereint Elemente aus Titeln wie Paper Mario oder ­Shadow Hearts mit einem Plot zwischen ”Akte X” und ”Twin Peaks” – für den letzten Schliff sorgt eine saftige Ladung surrealer Elemente. Die machen sich schnell bemerkbar: Auf der Suche nach einer Katze verschlägt es Held Alex in ein seltsames Hotel – oder in eine andere Dimen­sion? Dort trifft er eine junge Frau namens Sammy. Noch bevor sie das Haus verlassen können, verschwindet Sammy auf seltsame Weise. Ein Video der scheinbaren Entführung findet seinen Weg ins Internet und Alex macht sich gemeinsam mit ein paar Freunden daran, sie zu ­suchen.

Das funktioniert nach recht klassischen Rollenspiel-Regeln: Das Kampfsystem begnügt sich aber nicht damit, Euch Aktionen im Menü auswählen zu lassen. Mit ein wenig Geschicklichkeit macht Ihr Eure Angriffe effektiver oder weicht gegnerischen Attacken aus. Außerhalb der Kämpfe habt Ihr Zugriff auf diverse Werkzeuge – ein Plüsch-Panda wird beispielsweise genutzt, um Lücken zu überwinden oder Schalter zu beschweren, eine rote Katze hilft Euch, weiter entfernte Hebel zu betätigen. Gespeichert wird an großzügig verteilten Telefonen, an Wasserspendern ladet Ihr die ­Lebensenergie wieder auf.

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