Yo-kai Watch – im Test (3DS)

1
322
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Mit etwa einem halben Jahr Verspätung im Vergleich zur US-Fassung schlägt Level-5s Yo-Kai Watch in Deutschland auf. Dabei wurde die zusätzliche Zeit sinnvoll investiert: Das ganze Spiel ist nicht nur ausgesprochen witzig übersetzt, auch eine hochwertige deutsche Synchronisation kam hinzu – das wird nicht nur die junge Zielgruppe zu schätzen wissen. Ihr spielt einen Jungen oder ein Mädchen in der idyllischen Kleinstadt Lenzhausen: Der Ort hat zwar einen sehr deutschen Namen, ist aber mit seiner Architektur, den Getränkeautomaten, kleinen Konbini-Märkten und dem Shinto-Tempel auf den ersten Blick als japanische Kleinstadt erkennbar. Auf der Jagd nach seltenen Insekten lernt Ihr den Yo-kai Whisper kennen.

Der stattet Euch mit der namensgebenden Yo-Kai Watch aus – Ihr könnt von nun an die kleinen Plagegeister entdecken und Euch sogar mit ihnen anfreunden. Besiegt Ihr einen Yo-kai im Kampf, schließt er sich vielleicht Eurer Truppe an! Kämpfe finden halbautomatisch statt: Ihr habt sechs Yo-kai auf einer Drehscheibe, die vorderen drei greifen selbstständig an, während sich die hinteren drei regenerieren. Eure Aufgabe ist es, im richtigen Moment die aktiven Yo-kai zu wechseln, Angriffsziele auszuwählen, Gegenstände einzusetzen oder Spezialattacken auszulösen. Im direkten Vergleich mit Pokémon ist Yo-Kai Watch durch die einfacheren Kämpfe und die überschaubare Menge an Kreaturen und Affinitäten fraglos das simplere Spiel – aber gerade bei jüngeren Spielern gereicht das Yo-Kai Watch sogar zum Vorteil, der Einstieg fällt hier extrem leicht.

Thomas Nickel meint: In Sachen Inszenierung und Technik hängt Yo-Kai Watch die Konkurrenz ab: Die Welt ist liebevoll gestaltet, die Lokalisation steckt voller Humor und die Yo-kai treffen exakt den Nerv der jungen Zielgruppe. Wer Lust auf ein witziges, ansprechend gemachtes Monster-Sammel-Abenteuer hat, wird seine helle Freude haben – Jibanyan und Konsorten bringen frischen Wind ins Untergenre der Monster-Trainer-Rollenspiele. Wer allerdings die Tiefe aktueller ”Pokémon”-Episoden erwartet, wird den Yo-kai nicht allzu lange treu bleiben – in dieser Hinsicht sind die Veteranen ihren jungen Kollegen noch um Einiges voraus.

  • viele witzige Yo-kai-Monster
  • originelles Kampfsystem
  • liebevoll gestaltete Welt

Mit viel Humor, toller Grafik und einer gelungenen Lokalisation macht die Monsterjagd einen guten Eindruck – nur allzu komplex ist sie nicht.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
kps
kps
13. Juli 2016 15:55

Ich habe die Demo gespielt und das Kampfsystem hat sofort jegliches Interesse in mir abgetötet. Danke, Demo.