Killzone 3 – im Test (PS3)

56
1061
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

In den Wochen und Monaten nach der E3 2005 waren Sony und sein holländisches Entwicklerteam Guerrilla das Gespött der verspielten Weltöffentlichkeit. Zähneknirschend gab man zu, dass das pompös auf der Messe präsentierte Video zu Killzone 2 vorberechnet war. Die sagenhaften Explosionen und Feuersbrünste, die panischen Gesichter, das detailreiche Schlachtfeld – alles Schall und Rauch aus der Renderabteilung. Das eigentliche Spiel, die PS3-Fortsetzung zum 2004er-PS2-Shooter Killzone, war von einer vorzeigbaren Version soweit entfernt wie Sony von der Vorstellung, von Nintendo die Idee eines Bewegungscontrollers zu klauen. Doch jetzt, knappe sechs Jahre später, steht das Amsterdamer Studio Guerrilla Games ganz oben auf dem Grafikolymp – und blickt herab auf die Call of Dutys, Assassin’s Creeds, Gears of Wars und wie sie alle heißen mögen.

Denn – ungeachtet der spielerischen Qualitäten, auf die wir ausführlich eingehen – schafft Killzone 3 vor allem eines: Es haut Euch die Kinnlade auf den Boden! Ein optisch so beeindruckendes Videospiel haben wir und habt Ihr noch nicht gesehen. Angefangen bei den sehr guten Gesichtern und fast immer knackscharfen Texturen über die wuchtigen Animationen und hervorragenden Gegner- sowie Waffenmodelle bis hin zu umwerfend detaillierten Arealen und einer Inszenierung, die ihresgleichen sucht. Killzone 3 wischt in grafischer Hinsicht mit der versammelten Ego-Action-Konkurrenz – egal ob sie Halo, Battlefield, Resistance, BioShock oder Call of Duty heißt – den Boden auf.

Obgleich ein düster-grauer Grundton das Design der helghanischen Landschaften prägt, wird optische Abwechslung durchaus geboten: Die verschmutzt-bröckeligen Häuserfassaden und zerbombten Straßenzüge werden flankiert von einer Schneelandschaft, einer futuristischen Waffenfabrik und sogar einem Dschungelszenario. Am Eismeer von Helghan lassen wir uns von der mächtigen Brandung, den Schneeflocken und den im Wind tanzenden Planen ablenken, in Stahl Arms’ Rüstungskonzern dominieren filigrane Glas- und Stahlkonstruktionen im Dschungel schließlich überrascht uns eine Flora in grellem Neon, während wir ängstlich zwischen patrouillierenden Helghast umherschleichen. Das grafische Highlight schließlich begegnet Euch zu Beginn des letzten Spieldrittels: Auf einem Schrottplatz haben die Entwickler ein schier endloses Meer von verrosteten Maschinenteilen und Eisengerippen aufgetürmt – einen üppigen HD-Fernseher vorausgesetzt, werdet Ihr von Details nur so erschlagen. Doch der bald folgende Kampf mit einem gigantischen Mech-Ungetüm setzt noch einen drauf: Wenn Ihr hinter dem Geschütz eines Gleiters Platz nehmt und das Feuer und Rauch spuckende Monstrum in luftiger Höhe umkreist, wähnt Ihr Euch in einer Mischung aus Transformers und Star Wars – mit dem feinen Unterschied, dass es sich hier um Echtzeit-Optik handelt, mit der die PS3 Eure Glotze befeuert.

Wer angesichts dieser Lobeshymne auf die Grafik von Killzone 3 das objektive Urteilsvermögen des Testers in Frage stellt, der möge seinen Blick auf die abschließende Spielspaßwertung werfen (dort steht keine 99 von 100!) oder einfach weiterlesen. Denn nun sprechen wir über die Steuerung – beileibe kein uninteressanter Aspekt in der Seriengeschichte. In Killzone 2 lobten wir das spürbare Gewicht von Panzerung und Waffe, doch viele Zocker kamen mit der Trägheit des Zielvisiers nicht gut zurecht. Guerrilla beugte sich schließlich der meckernden Masse und bot per Patch eine alternative Steuerung an. Für Killzone 3 wurde die Steuerung noch einmal flotter gemacht – das fühlt sich während der ersten Minuten ungewohnt an, in puncto Mittendrin-Gefühl hat die Serie aber nichts eingebüßt. Zudem ermöglicht die sensiblere Kontrolle nun millimetergenaues Zielen – wer den Feind über Kimme und Korn anvisiert, trifft auch auf große Entfernung punktgenau zwischen die rotglühenden Äuglein. Tut Ihr das etwa mit dem Snipergewehr oder dem Bolzenschussgerät, dann platzen wie schon im Vorgänger die Köpfe der Gegner. Außerdem bestaunten wir einige sehr grobe Nahkampfkills, die Ihr per Druck auf den rechten Analogstick auslöst – ob Ihr Eurem Opfer aber die Kehle aufschlitzt oder den Kopf verdreht, liegt nicht in Eurer Macht. Sony bestätigte, dass die in Deutschland erscheinende USK-18-Version ungeschnitten ist.

Die Hauptfigur von Killzone 3 ist wie schon im Vorgänger der ISA-Soldat Tomas Sevchenko – zusammen mit seinem ungestümen Kampfkumpanen Rico Velasquez ballert er sich durchs Helghast-Terrain und widersetzt sich den Befehlen seines Vorgesetzten Captain Narville. Neben der mittelprächtigen deutschen Synchronisation befindet sich zum Glück der viel bessere englische Ton auf der Blu-ray – zusammen mit einem grandiosen Raumklang und brüllenden Effekten sorgt er für ein spektakuläres Hörerlebnis. Altmodisch zeigt sich Killzone 3 bei der Schwierigkeit: Die einmal gewählte Stufe könnt Ihr bis zum Abspann nicht mehr ändern. Schon auf ’normal’ beißen auch erfahrene Ego-Shooter-Spieler zahlreiche Male ins Gras – Killzone 3 ist alles, nur kein Kindergeburtstag. An anderer Stelle ist das Spiel sehr modern: Wir freuen uns über jederzeit pausier- und abbrechbare Zwischensequenzen, nutzen im Kriegs-Chaos gern mal die einblendbare Zielführung und sind an die mittlerweile übliche Energieerholung gewöhnt. Doch die kurze Spielzeit der Kampagne von gerade mal sechs Stunden ist ein echter Kolbenschlag in die Magengrube.

Obgleich ein sehr lineares Vergnügen, setzt Euch Killzone 3 vielerorts breitere Korridore vor als es die letzten Call of Duty-Episoden oder Medal of Honor taten. Zudem werden die gescripteten Elemente subtiler eingesetzt und die Gegner sind schlicht schlauer. Selbst auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe kann Euch ein einziger Standard-Helghast Probleme bereiten, wenn er aus taktisch besserer Position feuert oder das Überraschungsmoment auf seiner Seite hat. Doch auch in der Defensive überraschten uns die Higs (wie die Helghast von den ISA-Soldaten genannt werden) ein ums andere Mal: Sie verharren geduldig hinter schützenden Mauern, schleudern Granaten, geben Sperrfeuer, besetzen die Flanken und tauchen an immer wieder unterschiedlichen Punkten hinter der Deckung auf. Killzone 3 ist kein Scheibenschießen, sondern serviert knallharte Fights um jeden Zentimeter des Schlachtfelds. Unser Held schleppt maximal drei Waffen mit sich, lehnt sich auf Knopfdruck an Objekte (und lugt hinter selbigen hervor) und kann unbegrenzt lange sprinten – eine leicht erhöhte Mauer oder ein Schuttberg, den die Macher als unerklimmbar deklarieren, zeigt aber auch ihm Grenzen auf.

Dem limitieren Genre der Ego-Shooter neue Aspekte abzugewinnen – fernab von Graben- und Häuserkämpfen, Schleich-Passagen, Sniper-Einlagen und Railshooter-Sequenzen – gelingt Killzone 3 nicht. Auch die Story-technischen Erklärungen für Eure Missionen sind dürftig: Mehr als das übliche ”Hole Teammitglied X da raus“ oder ”Lege Waffensystem Y lahm“ wird selten geboten.

Dafür sorgt das Zusammenspiel von drei Elementen für Kurzweil: Punkt eins ist das starke Waffenarsenal, das neben superb animierten MGs u.a. ein Bolzenschussgewehr, eine Strahlenkanone oder den starken, zielsuchenden WASP-Mehrfachraketenwerfer beinhaltet. Punkt zwei sind die Gefährte und Railshooter-Einlagen: Während sich Mech und Jetpack hervorragend steuern und auch spielerisch überzeugen, besitzen die Abschnitte in Panzer, Schneeflitzer oder hinter dem MG eines Landungsschiffes hauptsächlich Schauwert. Der dritte Abwechslungs-Pluspunkt sind die eingangs erwähnten Schauplätze: Ihr blickt durch das Visier eines Helghast ins Innere einer Waffenfabrik, erlebt an der Nordküste eine Killzone-Version der Landung in der Normandie, schleicht durch die Farne eines Dschungels oder poltert im Mech über einen zerstörten Highway. Das Gros der Helghast-Einheiten (wie etwa den dicken MG-Gasmann oder Mr. Flammenwerfer) kennen Killzone-Veteranen bereits, neben den seltenen großen Robotern machen Euch neuerdings die Helghast-Trooper das Leben schwer. Diese flinken Cyber-Higs sind besser gepanzert und zücken in Nahkampf eine Wolverine-ähnliche Klinge.

Zum Glück seid Ihr meist im Team unterwegs und daher nicht sofort tot, wenn Euer Alter Ego zu Boden geht: Ist Euer Kompagnon noch am Leben, kann er Euch (begrenzt oft) zurückholen – natürlich solltet Ihr bereit sein, dasselbe für die KI-Kameraden zu tun. Alle Infos zum taktischen Multiplayer-Modus findet Ihr im folgenden Absatz. Doch Guerrilla hat auch an Offline-Zocker und Splitscreen-Mehrspieler gedacht: Erstere üben sich in der Botzone an KI-Gegnern – in drei Modi und auf sieben Karten. Letztere zocken die Kampagne zu zweit im Splitscreen durch. Online ist dies leider nicht möglich, wir hoffen auf einen Patch, der diese Lücke schließt. Zu guter Letzt unterstützt Killzone 3 PlayStation Move und zeigt betuchten Gamern dank vorbildlichem Tiefeneffekt und ruckfreiem 3D, warum sie sich einen 3D-fähigen Fernseher geleistet haben.

Weil zum Zeitpunkt unseres Tests noch keine Mitspieler online waren, basiert unsere Mehrspieler-Erfahrung auf der unvollständigen Multiplayer-Beta (siehe M! 01/11). Ihr wählt eine von fünf Charakterklassen, die sich mit ’Erfahrungspunkten’ umfangreich ausbauen lassen. So werden vor allem Spezial-Aktionen wie Kombi-Kills oder das Treffen verschanzter Gegner belohnt: Solche Tricks garantieren einen schnellen Aufstieg und damit bald umfangreichere Ausrüstung. Neben zusätzlichen Waffen kommen ausgefallene Talente ins Spiel. So dürft Ihr ähnlich eines Tower-Defense-Titels Geschütztürme und Drohnen installieren, die Eure Feinde wahlweise aus taktisch klugen Positionen oder dem Luftraum ins Kreuzfeuer nehmen – eigenständig agierende Medibots gibt es ebenfalls. Sturmsoldaten haben dagegen die Möglichkeit, in die Uniform der Gegner zu schlüpfen und so hinter den feindlichen Linien Verwirrung zu stiften – solange Ihr nur Nahkampfmanöver benutzt, bleibt Ihr unerkannt! Außerdem hat Guerrilla zwei ungewöhnliche Vehikel eingebaut: Mit dem stämmigen Mech lassen sich wahre Zerstörungsorgien entfesseln, während Euch das Jetpack auf ansonsten unerreichbare Dächer und Gerüste befördert. So können z.B. Scharfschützen ausgefallene Positionen einnehmen. Auch bei den Spielmodi wird Vielfalt großgeschrieben: Selbst im Teamkampf streiten die Fraktionen um strategische Positionen wie Munitionsvorräte, die nur von jeweils einer Seite erobert und benutzt werden können. Daneben gibt es zahlreiche Missionen wie die Zerstörung variabler Einrichtungen, das Sichern vorgegebener Positionen oder die Vernichtung eines bestimmten Gegners – bei dieser Assassinen-Mission müssen die Kameraden einen bestimmten Kollegen schützen. Diese Aufgaben erfüllt Ihr wahlweise im Fünf-Minuten-Takt oder einzeln als Operation: In diesem Modus erwarten Euch pompöse Zwischensequenzen, in denen Euer Team per Heli im Einsatzgebiet landet und die besten Kampfszenen mit Wiederholungen gefeiert werden – das macht Stimmung! Die herrlich verfallenen Schlachtzonen ermöglichen wiederum jede Menge taktische Kniffe, die Ihr aber erst nach vielen Einsätzen zu schätzen lernt – da gibt es etwa brüchige Böden, durch die Ihr Feinde in höheren Ebenen unter Beschuss nehmen könnt. Insgesamt wird also viel Abwechslung geboten, sowohl spielerisch als auch taktisch – die Details wird unser Multiplayer-Nachspiel in der nächsten Ausgabe klären.

+ schlichtweg sensationelle Optik
+ fast ebenso genialer Sound
+ kluge Gegner, die Euch fordern
+ abwechslungsreiches Leveldesign
+ brachiale Waffen mit feinen Nachlade-Animationen
+ starker Mehrspieler-Modus mit den schicksten Deathmatch-Arenen bislang
+ nach wie vor sehr ikonisches Gegnerdesign
+ die bisher coolsten 3D-Effekte aller 3D-fähigen Games

– Story-Modus viel zu kurz
– keine neuen Ideen abseits von ‘Befreie den Gefangenen’ oder ‘Sprenge die Brücke’
– Move-Steuerung finden wir gewöhnungsbedürftig
– ziemlich enttäuschendes Finale

Matthias Schmid meint: Wie sehr mich die Grafik begeistert, verrät der Haupttext dieses Tests. Wer noch nach einem letzten Grund für den Kauf einer PS3 suchte, der hat ihn jetzt! Schön auch, dass Guerrilla nicht nur die Grafikmuskeln spielen lässt, sondern auch bei der Wahl der Schauplätze und beim Art Design voll ins Schwarze trifft. Spielerisch berauschen mich die harten Shootouts gegen schlaue Helghast sowie die Ausflüge mit Mech und Jetpack – wunderbar, wie eingängig die Steuerung beider Gefährte geriet. Obwohl ich mir storytechnisch noch mehr Dramatik und Hintergründe gewünscht hätte, freute ich mich (im Gegensatz zu Olli) über die häufigen Sequenzen. Leider naht das Ende viel zu rasch, zudem sind die letzten Spielminuten – im Gegensatz zu denen des Vorgängers – ziemlich missglückt. Trotzdem freue ich mich auf den zweiten Durchlauf, allein schon wegen der Bombast-Optik.

Oliver Schultes meint: Halleluja! Hier singen die Surround-Engel und der Grafikgott malt mit seinem prächtigsten Polygonpinsel – audiovisuell ist Killzone 3 ein effektgespickter Hollywood-Blockbuster, bei dem Ihr in Echtzeit Regie führt. Ein Modern Warfare 2 kommt dem manchmal noch nahe, allerdings nur, weil es unverschämt durchgescriptet ist. Killzone 3 schafft dies großteils ohne diesen Trick und gibt mir entsprechend das Gefühl, mehr Kontrolle über die Ereignisse und meine Vorgehensweise zu haben. Zudem gefällt mir das gebremste Spieltempo besser als bei vielen aktuell so populären Highspeed-Shootern: Zwar beschleunigte Entwickler Guerrilla die Kontrollen (für meinen Geschmack unnötig – wer unbedingt öde Point’n’Mausklick-Ballereien braucht, soll den PC hochfahren), der taktisch geprägte, Killzone-typische Kampfverlauf blieb aber erhalten. Womit ich bei Teil 3 nicht zufrieden bin, ist der mitunter holprige Missionsverlauf: Regelmäßig reißen mich an unpassenden Stellen Zwischensequenzen aus dem Spiel- und Erlebnisfluss oder ich lande nach so einer Pause unvermittelt mitten in einer Actionszene. Dafür versöhnen mich die nicht minder grafisch beeindruckenden und spielerisch spannenden Multiplayer-Maps.

Berauschend inszeniertes Schlachtengemälde, das neue grafische Standards setzt und Euch mit klugen Gegnern auf Trab hält.

Singleplayer87
Multiplayer
Grafik
Sound
56 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
leon123
14. März 2011 21:02

Bis auf dei deutsche sprachausgabe und die schlapen sprüche für mich der beste shooter den ich seit langem gespielt habe für killzone 3 beide daumen hoch von mir

Saldek
13. März 2011 8:41

Derzeit spiele ich Killzone 3. Habe meine Meinung ja schon im Forum geschrieben:Wie kann man diesem Machwerk nur eine hohe 80er Wertung geben? Killzone 3 ist optisch eine Flimmer-Orgie und sehr trist. Spielerisch extrem lineares Standard-Geballer. Wo bitte sind DIESE Kämpfe packend? Rushen bringt einen am schnellsten ans Ziel. Ich erinnere mich u.a. wie man sich bei HL2 über einen Autoschrottplatz zu einer MG Stellung vorkämpfen musste. DAS waren packende Shootouts. Und das 7 Jahre vor K3.Killzone 3 ist dagegen wie ein Ende 90er Jahre Spiel. Die Entwickler arbeiten überhaupt nicht mit Tempo und Dramatik, bringen die Welt und die Charaktere nicht näher. Immer bekloppte Hintergrundmusik. Mal wieder ein aufgeblasener Highspeed-Shooter. Und vor allem mit Video-Sequenzen. Wer möchte in einem Ego-Shooter heute noch passive Videosequenzen anschauen? Kann man denn nicht auf interessantere Weise erzählen? Meine Wertung: 71%K2 war schon kein Hammer, habe gehofft das sie es diesmal packen. Jetzt ballere ich mich wieder uninspiriert durch Schützengräben und Hundertschaften von Gegnern. Einfach mal in ein ehemaliges ISA-Lager kommen, bisschen das Tempo rausnehmen, die Welt näher bringen. Oder wie Eurogamer schrieb eine Krankenstation der Helghast erkunden. Warum entwickeln sich Shooter nach Deus Ex, Half Life 2 oder Stalker wieder zurück zu flachen Highspeed-Ballereien? Und warum gibts dafür so hohe Wertungen?Auch Konsoleros haben ein Recht auf spielerische Qualität. Ein PC-Spieler würde über K3 nur laut lachen.

1. März 2011 15:24

Danke für den Kommentar, wenn ich Dich noch gerinfügig verbessern darf:K3: Sehr hoher Detailgrad der aber mit vielen technischen unzulänglichkeiten erkauft wurde.HR: Technisch sehr sauber aber etwas steril.CoD: Irgendwo dazwischen, ewas weniger Details als K3 aber technisch wesentlich sauberer.

Morolas
1. März 2011 14:28

@deadly Engieer & CoHuch das war anstregend aber auch Interessant.Als neutrale Person ist mir das gerede von von deadly sehr nachvollziehbar. Eigenltich wenn alle objektiv und sachlich geblieben sind, dann ist ja der Fall klar.Sehr einfach gesagt:KZ3 = se

1. März 2011 10:44

Wo bitte habe ich geschrieben Halo wäre technisch “”überlegen””? Ich habe lediglich geschrieben daß es mir optisch besser gefällt, hauptsächlich wegen der stimmigen Ausleuchtung, die K3 völlig abgeht und der fehlerfreien Optik.Also weder CoD ab MW, Metro und RE5 stehen K3 so viel nach wenn es um den Detailgrad der Umgebung geht, haben aber alle zumindest auf der 360 kein Problem mit Kantenflimmern, aufpoppenden Details und merkwürdiger Beleuchtung / Farbgebung. Reach auch nicht, ist aber etwas weniger detailiert, was den wesentlich offeneren Levels geschuldet ist. UC2 hat alle diese Probleme auch nicht, maximal auch das Kantenflimmern.Und nur weil K3 jetzt die höchste Detailzahl pro Quadratmeter hat (was im übrigen noch zu beweisen wäre) oder das coolste Artdesign (was Geschmacksache ist) soll es plötzlich die Grafikreferenz sein weil man ja großzügig über alle technischen Mängel – die definitiv da sind und sich auch objektiv belegen lassen – hinwegsieht? Sorry das ist übelstes Fanboygehabe.””Boah ey Killzone 3 schaut so FETT aus, die PS3 rult eben alles wech!!!!!Kantenflimmern??? Seh ich nicht!HDRR? Wasn das? Herr der Ringe oder watt?Wie komische Farben? Dasn Alienplanet, verstehste, da sind die Farben halt anders.Aufpoppende Objekte? Woah, man kann die scharfe Schnitte poppen, wie geht denn das???””…

Kani
1. März 2011 9:55

@Grafik-EngineHalo Reach als sauber bezeichnen ist korrekt, aber optisch Überlegen””kopfschüttel””. Wenn du mit Halo Reach, Uncharted, Metro 2033, RE 5 oder COD so ins Gericht gehen würdest, wie du hier mit K3 tust dann wären die Vergleiche gerechtfertigt,

1. März 2011 8:20

KI in Killzone sehr gut? Lächerluch, das ist alles gescriptet, ist man dem Script vorraus rennen die Gegner auch manchmal einfach an einem vorbei.Mir geht es aber um die Grafik. Da Du das spezifiziert haben willst, bitte sehr:Detailgrad: Sehr hoch, sehr gut.Texturen: Mal so mals so, von Sehr gut bis schwach ist alles dabei, die schwachen sind leider sehr oft in exponierten BereichenAntialiasing: Nicht vorhanden, daher übles Kantenflimmern, ganz schlecht.Bildaufbau: Teilweise sehr spät, deutlich sichtbares aufpoppen und Level of Detail – Wechsel, teilweise flackern von Objekten. Ganz schwach.Farbe und Beleuchtung: Teilweise merkwürdige Lichtfarben, Beleuchtung teilweise sehr unrealistisch, dunkle Bereiche saufen im Schwarz ab, mangelnde Kontraste im dunkeln.Abhängig vom Level, der Eislevel ist noch am besten.Oft is die Farbgebung einfach nur merkwürdig, hauptsache bunt egal wie unpassend die Farben sind, da wäre GG besser beim grau geblieben. Mittelmäßig bis schlecht.Animationen: Sehr gut.Art Design: Helghast sehr gut, Isa schwach bis schwachsinnig, z.B. Diese Landungsboote wo die Soldaten ohne Schutz und Rückhaltesysteme oben drauf sitzen.Ausarbeitung: Sehr schlampig, Texturübergänge passen oft nicht, Polygonkanten sind teilweise sehr deutlich.Als Fazit bleibt zu sagen daß Killzone 3 hauptsächlich mit einem enormen Detailgrad punktet, der wurde aber mit einer Menge Kompromisse erkauft. Dadurch sieht das Spiel auf den zweiten Blick sehr schlampig aus.Ich habe gestern mir mal den Spaß gemacht es direkt mit Halo Reach zu vergleichen, das ja angeblich so veraltet aussieht.Und ja, der Detailgrad ist bei HR niedriger, dafür hat es keines der Probleme die K3 hat. Es gibt praktisch kein Kantenflimmern, trotz deutlich offenerer Level sieht man vom Bildaufbau rein gar nichts, selbst kleine Pflanzen kann man schon aus weiter Entfernung sehen, und Texturübergänge sind alle sehr sauber. Texturen haben alle eine gute Qualität. Und Vergleich mal die Wasserfälle im Sumpf von K3 mit denen im ersten Level von Reach. Wie bei K3 das Wasser auftrifft sieht aus wie in einem PS2 Spiel, einfach ein paar Spritzpolygone, in HR sieht dasxWasser dagegen unglaublich echt aus.Wo der Unterschied aber am gewaltigsten ist ist die Beleuchtung. HR sieht bunt, aber realistisch und glaubwürdig bunt aus, die Beleuchtung ist sehr homogen und ausgewogen. K3 sieht dagegen aus als ob ein Farbenblinder die Beleuchtung gemacht hätte. Das fällt übrigens auch im Vrrgleich zu den CoDs auf: Auch bei denen sind das Licht und die Farben viel besser und homogener.Daher sage ich im direkten Vergleich gefällt mir HR optisch deutlich besser. Es ist technisch einfach viel sauberer und das Gesamtbild ist stimmiger. K3 wirkt auf den ersten Blick und auf Screenshots beeindruckender, in Bewegung und auf Dauer aber zu unsauber. Eine Ausnahme sind hier die Animationen, da kann HR nicht mithalten.

Satus
28. Februar 2011 22:33

Schade, dass die Kampagne viel zu kurz ist.Der MP begeistert mich bisher nicht so richtig. Das “”gecampe”” ist ja noch schlimmer als bei allen CoD Teilen zusammen. xDAnsonsten wie immer guter Test…

crazymashine
28. Februar 2011 21:33

CoD geht mir langsam gehörig auf dem Sack! Jedes Jahr ein neues…!!!Da kommt so ein erfrischender Shooter wie Killzone 3 genau richtig^^[quote=Deadly Engineer]Und du frißt vermutlich sogar Hundehäufchen solange Dir jemand erzählt es wäre Kaviar.[/quote]LoL XD [quote=painappuru4ever]Trozdem bislang der beste Shooter 2011^^[/quote]Dem ist nichts hinzuzufügen!

Kani
28. Februar 2011 20:39

@DaddyEntschuldige “”die technischen Vergleiche fehlen””. Hab mich die gegenüber nicht deutlich ausgedrückt.Nur einige Vergleichsbeispiele:Art DesignKZ3 = Sehr gutUncharted = GutCOD = GutPhysik/RagdollKZ3 = Sehr GutUncharted = GutCOD = GutKIKZ3= Sehr gutUnc

Bravopunk
28. Februar 2011 23:20

Nur kurz was zu “”Farblos”” und “”kein HDR””.Ich glaube das Spiel soll nicht wie ein Hochglanzfoto aussehen^^.Das muss dreckig und rau sein.

28. Februar 2011 16:12

Wer lesen kann und so….Ich habe auch geschrieben daß ich die aktuellen CoDs durchaus für ebenbürtig und technisch sauberer halte. Ansonsten fallen mir noch Metro 2033 und Resi5 ein.

tesshu
28. Februar 2011 15:07

Zitat: “” EngineerDu sortierst wohl auch deine Pommes?Vielleicht ist es besser du verkaufst dein Spiel und kaufst dir von deinem Geld ne Lupe, um das nächste mal noch besser vorbereitet zu sein. ;)Welches Game hat denn deine Anforderungen schon erfüllt und den Grafikolymp der programmierten Sauberkeit erreicht????Die Vergleiche fehlen!!!!””Seiner eigenen Aussage nach Uncharted 2 und da muss ich Matthias Schmid zitieren: “”… wenn dir uncharted2 als einziges Bsp [einfällt] das besser aussieht als kz3 – dann hat das auch schon ne Aussage.””

USG Ishimura Survivor
28. Februar 2011 14:01

Ich find das spiel weltklasse nur das ende ist mist aber ansonsten absout top

28. Februar 2011 13:05

@Kann nie : Und du frißt vermutlich sogar Hundehäufchen solange Dir jemand erzählt es wäre Kaviar.Entweder siehst Du die grafischen Unzulänglichkeiten nicht, dann bist Du sehgeschädigt, oder Du WILLST sie nicht sehen, dann bist Du ignorant.In beiden Fälle

SuperBrot007
28. Februar 2011 13:06

Wenn ich deine Annahme mal korrigieren darf:Ich hab die Tests bei Eurogamer.net, uk.ign.com, 1UP und gamepro.de gelesen.Darüber hinaus habe ich die Killzone 3 Multiplayer-Beta gespielt sowie die Singleplayer 2D und 3D Demo und dem Splitscreen Koop hab ich mit nem Kumpel auch einmal einen Versuch gegeben. Dabei kritisiere ich auch nicht euren Test sondern Killzone 3. Vielleicht liest du dir meine Posts einfach noch einmal durch und überlegst dir wo ich gesagt habe “”BOA IST DER M! TEST SCHLECHT ALT0000R!””Sorry, aber das kann ich leider nicht nachvollziehen.

Tobias Hildesheim
Redakteur
28. Februar 2011 12:52

: Wenn ich deine Aussagen mal zusammenfassen darf: Du liest bei einem Test nur die Wertung und das Fazit und hast Killzone 3 noch nicht gespielt, sondern wartest, bis du es dir leihen kannst. Trotzdem kritisierst du den Test.Sorry, das kann i

SuperBrot007
28. Februar 2011 12:39

wie gesagt, ich leih mir es mal vom kumpel aus und spiele es einmal durch, ich hab also interesse an dem spiel.aber wenn die grafik das einzige herausstechende merkmal eines spiels ist, spricht das in meinen augen nicht gerade zu sehr für selbiges.eine “”shooter referenz”” in spielerischer hinsicht sollte heute etwas mehr bieten als einen offline splitscreen koop und online leute über den haufen schießen……..ich meine hey, sogar doom 3 (zock ich gerade auf der 360 :p ) hatte einen online koop, 2003……… da kann nun kommen wer will, wenn ich annähernd in der liga von gears of w. oder halo mitspielen will muss ein online kampagnen coop dabei sein.

Kani
28. Februar 2011 9:11

EngineerDu sortierst wohl auch deine Pommes?Vielleicht ist es besser du verkaufst dein Spiel und kaufst dir von deinem Geld ne Lupe, um das nächste mal noch besser vorbereitet zu sein. ;)Welches Game hat denn deine Anforderungen schon erfüllt und d

28. Februar 2011 9:07

Ich finde Killzone seit dem ersten Teil sehr geil…vor allem des Artdesigns wegen.Hab mir am Wochenende die Zeit genommen es bei ´nem Kumpel ausgiebig zu zocken und verstehe diese eingebunkerte Verteidigungshaltung der Sonyjünger nicht.Ist ein tolles Spiel, jedoch muss man auch sagen, das GG aus der Thematik nichts gemacht haben.Völlig diletantisch runtergerasselte Geschichte, keine vernünftigen Antagonisten, zu viele Rail-Shotter Sequenzen.Was die technische Seite angeht, so wird sich dieser “”Scherz”” wohl noch rächen, da Deadly Engineer vollkommen Recht hat.Killzone3 hat sich den hohen Detailgrad teuer erkauft. Was auf der Strecke bleibt, ist das Gesamtbild und da sehe ich eben NICHT die aktuelle Grafikreferrenz.Trotzdem tolles Spiel…aber viel zu kurz.

28. Februar 2011 8:10

: Für ein PS3-Spiel ist das Kantenflimmern erträglich? Sorry, aber ich habe beide Konsolen hier, dann sollten also. 360 Spiele grundsätzlich einen Punkt mehr bei Grafik bekommen, denn dort ist es meist kein Thema.Grundsätzlich würde ich

anotheractionhero
28. Februar 2011 7:32

@Deadly Engineer””Mal ehrlich: Um das Kantenflimmern zu sehen reicht da auch eine kleinere Glotze, für die fehlende Farbtiefe auch. Schon im ersten Level ist das fehlende AA so auffällig daß man schon fast Augenkrebs kriegt.””also das ist echt mal lächerlic

Watanuki
28. Februar 2011 1:19

Ich werde nicht den fehler machen wie bei teil 2. Hab das Game zum volpreis geholt. Werd das bei FPShotern im algemeinen eh lassen weill ich online multiplayer gedöns eh nicht mag. Wenigstens ist die KI wieder beeindrukend & die levels haben endlich abwechslung. Kauf das game irgend wann mal für ca. 40chf, dann muss ich mich auch nicht über eine zu kurtze oflinespielzeit nerven.

painappuru4ever
27. Februar 2011 21:47

Huhuhu die Schlacht ist er auf der anderen Seite des Bildschirmes.Zur Grafik, ja es gibt Kantenflimmern allerdings war das nur in den ersten 5minuten ein Thema. Während der “”langsamen sequenzen”” ist dies deutlich gewesen. Allerdimgs muss man die Grafikpower im ganzen sehen das Gesamtkunstwerk sieht man erst wenn man einen Schritt zurück geht. Bis auf gelegentlichen stotterns läuft es nämlich auf hohen niveau das seines Gleichen erstmal suchen muss. Trozdem bislang der beste Shooter 2011^^

tesshu
27. Februar 2011 19:55

Vielleicht sollte man beim Spielen eine Brille mit passender Sehstärke tragen.

27. Februar 2011 17:00

@Matthias Schmid:Toshiba 55 Zoll.Mal ehrlich: Um das Kantenflimmern zu sehen reicht da auch eine kleinere Glotze, für die fehlende Farbtiefe auch. Schon im ersten Level ist das fehlende AA so auffällig daß man schon fast Augenkrebs kriegt.In der Crysis Vo

Kani
27. Februar 2011 16:59

Schade der Mann war vor wenigen Tagen noch ein Vorbild. ;OZu deinem Punkt “”Innovationsarmut”” stimm ich Dir bedingt zu. Nur was hättest du gerne neu bzw. anders?Man sollte sich vielleicht auch mal mit weniger Innovation zufrieden geben. Portal 2 (hoffentlich auch Half Life 3) kommt auch bald… . Dann hast du genug revolutionäre Verbesserungen. 😉

27. Februar 2011 14:05

:Habs gleich am Erscheinungstag auf schwer angefangen,trotzdem nur 6.5 Stunden gebraucht.Das ist mir einfach viel zu dürftig,genau wie bei MW2 auf Veteran,das mich auch nur 6 Stunden beschäftigt hat.Die Optik von Killzone3 überzeugt,keine Rede,ABER e

2011
27. Februar 2011 13:12

das mit dem 11 – 10 find ich nicht so schlimm ehrlich gesagt…hab ich lieber als unser typisches beamten-pingel mist wo alles richtig geordnet sein muss :)zur wertung kann ich nichts sagen, hab das spiel nicht gespielt und werde es auch nie weil ich ein 360´er bin^^ und stolz drauf! finde es ist die beste konsole IN MEINEN AUGEN! *subjektiv,subjektiv,subjektiv* *gg*