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| Spiel: | Moto Racer |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Developer: | Delphine Software |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | PS |
| Erhältlich für: | PS |
| USK: | |
| Erschienen in: | 12 / 1997 |
Jeder halbwüchsige Biker-Fan kennt das Problem: ”Kauf’ ich mir eine 80er, oder nehm’ ich lieber eine schnittige Straßenmaschine?”
Moto Racer-Piloten kombinieren das Beste aus beiden Motorrad-Welten: Neben ungemein schnellen Asphaltrennen auf Wüsten-Highways und Strandpassagen (mit schnittigen 125 und 250 ccm-Maschinen) wühlt Ihr auch mit jaulenden Cross-Bikes durch den Schlamm kurviger Arenen und überfliegt mit meterhohen Sprüngen Eure Konkurrenten. Die Wahl der Maschine trefft Ihr vor jedem Rennen erneut und stellt Euch so auf besondere Tücken der folgenden Veranstaltung ein. Damit Ihr die Meisterschaft auf insgesamt zehn Strecken gewinnt, sammelt Ihr keine Punkte, sondern plaziert Euch unter den Top 3 – leichter gesagt als getan, denn die CPU-Fahrer schüren selbst durch verwinkelte Serpentinen-Schikanen wir die Weltmeister. Blutige Anfänger werden bereits im ”Mittel”-Modus kilometerweit abgehängt! Jede Kurve muß frühzeitig durch elegante Schräglage angefahren werden, damit Ihr auf der Ideallinie bleibt. Verpatzt Ihr eine Biegung, semmelt Ihr nach dem Kontakt mit der Absperrung in hohem Bogen über die Straße und benötigt zähe Sekunden, um wieder auf Touren zu kommen. Crashs kostet Euch meist den Sieg, glücklicherweise startet Ihr einen vermurksten Lauf ohne neuerliche Ladezeit direkt von vorne.
Habt Ihr genug vom Duell mit rasanten Playstation-Piloten, zerrt Ihr einen Kumpel zum Splitscreen-Duell ans Pad. Selbst hier rauschen Chinesische Mauer und Wüstenkaff mit einem Affenzahn an Euch vorbei. Im Gegensatz zu anderen Motorrad-Rennspielen ist auch die Innenansicht mit eingeblendetem Cockpit problemlos spielbar. Sowohl Anzeigentafel als auch der Horizont kippen nur dezent und gewähren Euch genügend Orientierung im gnadenlos schnellen Rennverlauf. Haltet Ihr Sonys Analogpad in der Hand, beschleunigt und lenkt Ihr mit beiden Sticks – das bringt eine etwas bessere Kontrolle als mit dem normalen Digital-Pad.








