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| Spiel: | Run Like Hell |
| Publisher: | Avalon |
| Developer: | Digital Mayhem |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS2 |
| Erhältlich für: | PS2 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 10 / 2003 |
Software-Sensation: Satte zwölf Monate nach US-Release schafft Interplays Horror-Schinken Run Like Hell doch noch den Sprung nach Deutschland. Für etwaige Inhaltsänderungen blieb scheinbar dennoch keine Zeit: Nach wie vor übernehmt Ihr die Rolle des Kriegsveteranen Nick Connor, der seinen Dienst auf einer gottverlassenen Forschungsstation schiebt – sein brünettes Schatzi Samantha ist ebenfalls mit an Bord des Weltraum-Riesen. Zeit für Schäferstündchen hat das Polygon-Paar aber nicht: Als Euer Digi-Recke vom alltäglichen Rundflug heimkehrt, wird das Raumschiff von Schleim-Aliens geentert – das Gros der Besatzung bezahlt die blutige Stippvisite mit dem Leben.
PS2-Astronauten schlüpfen nun in Nicks schnieken Kampfanzug und stellen sich der außerirdischen Bedrohung entgegen – per Analogstick dirigiert Ihr Euren tapferen Sternen-Soldaten durch karge 3D-Kulissen. Giftige Käfer, hünenhafte Muskelberge sowie anderes Monstergezücht wird via Schultertaste aufs Korn genommen und dann mit ratternden MG-Salven zurecht gewiesen. Im Laufe des sieben Kapitel andauernden PS2-Horrortrips klaubt Ihr neben Heiltränken und Schutzschildbatterien auch mörderischere Zukunfts-Wummen auf: Puls-Laser, Granatwerfer, Sturmgewehr oder futuristische Schrotflinten jagen selbst den sporadisch attackierenden Alien-Obermotzen gehörigen Schrecken ein. Noch tödlicher: Jeder einzelne Schießprügel lässt sich durch diverse ‘Mod-Chips’ in verschiedenen Kategorien auffrisieren – das haut auch den stärksten Angreifer um.
Hin und wieder wird Euer glibbriger Rachefeldzug von genretypischen Rätsel- bzw. Geschicklichkeits-Intermezzi unterbrochen: Meist wollen dann Computer-Codes für verschlossene Sicherheitstüren gefunden, verstreute Stahl-Einzelteile zur gerade benötigten Hightech-Apparatur zusammengefügt oder Crew-Mitglieder vor einer Monsterattacke gerettet werden. Die so beschützten KI-Kollegen erweisen sich netterweise als äußerst dankbar und anhänglich: Techniker Niles repariert später zerstörte Gerätschaften, Dr. Mek analysiert feindseliges Getier und die Teenie-Hackerin Jinx knackt jeden Terminal – das Schicksal der illustren Heldentruppe liegt in Euren Händen.








