Shuten Order – im Test (Switch)

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Seite 1

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Woher Kazutaka ­Kodaka die Zeit und Energie nimmt, sich um all seine Projekte zu kümmern, ist vielleicht das größte Rätsel. Erst vor Kurzem gab es die epische Kollaboration mit ­Kotaro Uchikoshi in Form von The Hundred Line (85% in M! 06/25), nächstes Jahr steht die Neuauflage Danganronpa 2×2 an und dazwischen ging gerade eben Shuten Order an den Start.

Bei Letzterem schlüpft Ihr in die Rolle von Rei Shimobe, die ohne Gedächtnis erwacht und von zwei Engeln erfährt, dass sie die just ermordete Gründerin der ­namensgebenden Organisation ist und nun die fünf potenziellen ­Täter treffen und untersuchen muss. Szenario und Story sind Kodaka-typisch eigenwillig und warten im Lauf des dialoglastigen Abenteuers mit reichlich Überraschungen auf, kriegen aber auch diesmal stets die Kurve und lassen keine Fragen offen.

Der Weg dahin gestaltet sich untypischer als sonst, denn die fünf Routen vor dem letzten Kapitel sind tonal und spielerisch sehr unterschiedlich. Neben mehreren Visual-Novel-Archetypen (Detek­tivarbeit, Romanze, Protagonis­tenwechsel) erwarten Euch eine Mixtur aus Death und Escape Game sowie quasi-isometrische Survival-Horror-Schleichereien. Gerade die beiden letzten Experimente entpuppen sich allerdings mehr als Pflichtprogramm statt Kür und hätten deutlich kompakter ausfallen dürfen. Aber wenn dann erst einmal das ­packende Finale eingeläutet wird, verzeiht man manch holprige ­Situation davor.

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